Tiefengeothermie
Als Tiefengeothermie bezeichnet man die Nutzung der Erdwärme in Tiefen zwischen 400 und 5.000 Metern. Im Vergleich zur oberflächennahen Geothermie sind dort die Temperaturen weitaus höher. Neben der Wärmeversorgung ist Tiefengeothermie auch für die Stromerzeugung nutzubar. Ab einer Temperatur von etwa 90 Grad Celsius ist eine wirtschaftliche Stromerzeugung möglich. Der Vorteil der Geothermie ist ihre ständige Verfügbarkeit. Die geothermische Stromerzeugung in Deutschland steht noch am Anfang. Bis heute sind drei Anlagen in Neustadt-Glewe, Landau und Unterhaching in Betrieb.
Meldung
Das seismische Risiko bei Geothermieprojekten ist beherrschbar!
17.Dezember 2009, Berlin. Bundesverband Geothermie.
Hintergrundinformation
Marktentwicklung Geothermie in Deutschland 2008
Wie hat sich 2008 die Strom- und Wärmeerzeugung aus Geothermie in Deutschland entwickelt?
Grafik
Geothermie - Energie unter unseren Füßen
Geothermie ist die natürliche Erdwärme. Nicht nur Wärme, auch Strom kann stetig und flexibel erzeugt werden.
