Kosten durch Klimaschäden in Deutschland und weltweit
Die Energieversorgung auf Basis von Erdöl, Kohle und Erdgas lässt die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid in der Erdatmosphäre steigen. Dadurch heizt sich unser globales Klima auf, mit kaum absehbaren Folgen für Mensch und Natur. Um katastrophale Klimaschäden zu verhindern, müsste der weltweite Ausstoß von CO2 bis zum Jahr 2050 halbiert werden. Für die Industrieländer bedeutet das eine Minderung um 80 Prozent. Erneuerbare Energien sind der Schlüssel dafür.
Klimaschutz lohnt sich. Laut Analysen des britischen Ökonomen Nicolas Stern müssten jährlich 2 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) für den Klimaschutz ausgegeben werden, um den Klimawandel einzudämmen. Passiert dies nicht, drohen Schäden von bis zu 25 Prozent des BIP im Jahr 2200.
In Deutschland rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit möglichen Klimaschäden bis 2100 in Höhe von 3.000 Milliarden Euro. Der massive Ausbau von Energieffizienz und Erneuerbaren Energien würde Klimaschäden und hohe volkswirtschaftliche Kosten verhindern. Wind-, Bioenergie, Wasserkraft, Solarenergie und Geothermie sind der Schlüssel dafür, dass die Klimaschutzziele erreicht werden können.

