Förderung der Erneuerbaren Energien durch die EU-Regionalpolitik
Im Rahmen der europäischen Regionalpolitik werden im Zeitraum von 2007-2013 knapp 9 Mrd. EUR in die Entwicklung Erneuerbarer Energien und in die Verbesserung von Energieeffizienz investiert. Davon fließen 4,8 Mrd. EUR in Regionalfonds im Bereich der Erneuerbaren Energien.
Für Deutschland sieht der Regionalplan der EU eine Investitionsförderung von insgesamt 480 Mio. EUR vor. Davon soll gut die Hälfte in Energieeffizienz- und Energiemanagement-Projekte investiert werden. Der Rest verteilt sich auf die verschiedenen erneuerbaren Energien: Wind 5,4%; Solarenergie 10,0%; Biomasse 16,9%; Wasserkraft, Geothermie und sonstige 15,1%.
Das zentrale Ziel der EU-Planungen für die kommenden Jahre ist es, Innovationen im Energiebereich zu beschleunigen und das strategische Vorgehen bei der Entwicklung, Vermarktung und Nutzung von Energietechnologien zu verbessern. Damit soll auch ein Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele der Europäischen Union geleistet werden.
Die EU-Kommissarin für Regionalpolitik, Danuta Hübner, betonte in einer Stellungnahme die Bedeutung von Innovationen in den Energietechnologien für einzelne Regionen: „Die Entwicklung innovativer Technologien, die zur Reduzierung unserer CO2-Emissionen beitragen, weist ein enormes Potenzial für die Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze und für nachhaltiges Wachstum auf. Je früher die Regionen handeln, desto früher profitieren sie von einer kohlenstoffarmen Lebensweise.“
Die EU-Förderung Erneuerbarer Energien soll allen drei Dimensionen von Nachhaltigkeit gerecht werden. Ökologische Nachhaltigkeit wird durch den Beitrag der Erneuerbaren Energien zum Klimaschutz gewährleistet. Da die Förderung von Erneuerbaren Energien in den Regionen Arbeitsplätze schafft, ist sie auch sozial nachhaltig. Außerdem soll die EU-Förderung weitere Investitionen anstoßen und Regionen mittelfristig zum Aufschwung verhelfen. Das ist ökonomische Nachhaltigkeit.
Pressemeldung der EU:
