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Journalistenpreis „deutschland hat unendlich viel energie“

Die Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien geht weiter. Im Jahr 2009 kletterte ihr Anteil am gesamten Strom-, Wärme- und Kraftstoffverbrauch in Deutschland über die 10-Prozent-Marke. Für die kommenden zehn Jahre rechnen Bundesregierung und Branche mindestens mit einer Verdoppelung dieses Anteils. Auch die mediale Berichterstattung über Themen rund um die Erneuerbaren Energien nimmt kontinuierlich zu.

Die besten Berichte und Reportagen zeichnete die Agentur für Erneuerbare Energien zum fünften Mal mit dem Journalistenpreis „unendlich viel energie“ 2010 aus. Der Preis wurde in den Kategorien Print/Online, Hörfunk, Fernsehen und Fotografie verliehen. Zusätzlich wurde kategorieübergreifend ein Sonderpreis für Beiträge über die lokale Nutzung Erneuerbarer Energien vergeben.

 

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Eröffnungsstatement von Dietmar Schütz,
Präsident des BEE

 

Die Rede kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

 

 

Fotos von der Preisverleihung

Sonderpreis "Erneuerbare Energien vor Ort"

Laudator Dr. Thomas Banning (Vorstand Naturstrom AG) und die Preisträger Christian Jentzsch (für WDR) und Michael Stifter (für Augsburger Allgemeine Zeitung)

Journalistenpreis 2010

Preiskategorie Fernsehen

Laudatorin Marina Klubescheidt (Marketingleiterin Fronius Deutschland GmbH) und Preisträger Matthias Sdun und Jürgen Webermann (für NDR)

Preisträger Journalistenpreis "unendlich viel energie 2010"

v.l.n.r. Matthias Sdun, Paul Langrock, Tarek Ahmia, Christian Jentzsch, Jürgen Webermann, Joachim Kaiser, Michael Stifter

Podiumsdiskussion zum Energiekonzept

v.l.n.r. Dorothée Menzner (Energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE), Michael Kauch (Umweltpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion), Dirk Becker (stv. Energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion), Moderatorin Cerstin Gammelin (Süddeutsche Zeitung), Andreas Jung (CDU-Bundestagsfraktion), Hans-Josef Fell (Energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen)

Preiskategorie Print

Laudator Prof. Dieter Weirich (Leiter Konzernkommunikation der HEAG Südhessische Energie AG) und Preisträger Tarik Ahmia (für taz)

Preiskategorie Hörfunk

Laudator Christian Mankel (Geschäftsführer Natenco - Windkraftanlagen GmbH) und Preisträger Johannes Kaiser (für Deutschlandradio Kultur)

Preiskategorie Fotografie

Laudator Claus Sauter (Geschäftsführer Verbio AG) und Preisträger Paul Langrock (für stern)


Die Gewinnerbeiträge

Kategorie Fotografie

Der auf Erneuerbare-Energien-Motive spezialisierte freie Fotograf Paul Langrock ist der erste Journalist, dem die Jury den Medienpreis „unendlich viel energie“ nach 2007 bereits zum zweiten Mal anerkennt. Sein spektakuläres Foto „Strom aus der Wüste“, erschienen in der Ausgabe 1/2010 des Magazins stern, überzeugte die Jury hinsichtlich fotografischer Qualität, Perspektive und Aussagekraft. Es zeigt zwei solarthermische Kraftwerke nahe Sevilla mit hunderten halbkreis­förmig angeordneten Spiegeln aus der Vogelperspektive.

 

 

Rechts unten sehen Sie das Gewinnerbild. Um das Bild zu vergrößern bitte anklicken.
Quelle: Paul Langrock / laif


Kategorie Print-/Onlinemedien

Der Preis für den besten Beitrag in Print- bzw. Onlinemedien ging an den Journalisten Tarik Ahmia für seinen Artikel „Windige Geschäfte“ in der Tageszeitung „taz“ vom 19. Februar 2010. In dem aufwändig recherchierten Beitrag enthüllt der Autor dubiose Geschäftspraktiken eines Anbieters von Windenergie-Genussrechten, der Kleinanleger mit acht Prozent Zinsen lockt. Obgleich der Artikel nur „Schattenseiten“ der regenerativen Energiewirtschaft beleuchtet, überzeugte er durch seine herausragende journalistische Qualität. Die Jury würdigte den fakten- und quellenreichen Artikel als „kritischen und investigativen Journalismus, ohne reißerisch zu wirken“.

 

Um den Beitrag nachzulesen klicken Sie hier.

Kategorie Fernsehen

Den Fernsehpreis teilen sich die Journalisten Jürgen Webermann (links im Bild) und Matthias Sdun (rechts im Bild) für ihre Dokumentation „Bis zum letzten Tropfen. Vom Ende des Öls“, ausgestrahlt am 28. September 2009 im NDR. Die um­fangreichen Recherche- und Dreharbeiten führten die Autoren über Norddeutschland nach Paris, New York und auf entlegene Ölfelder in Saudi-Arabien. Informative Statements und Portraits wechseln ab mit beeindruckenden Bildern von Erdölförderung und Erdölhandel. Die Jury stellt fest: „Der Film zeichnet sich durch eine breite Auswahl wichtiger Quellen und guter O-Töne aus, die dem Zuschauer ein fundiertes eigenes Urteil ermöglichen.“ Der bild- und schnitttechnisch gelungene Film führe die Notwendigkeit vor Augen, nach Ersatz für Erdöl zu suchen, etwa im Bereich Erneuerbarer Energien.  

 

Die Dokumentation können Sie hier anschauen.

Kategorie Hörfunk

„Dringend gesucht: Speicher für Erneuerbare Energien“, so der Titel des prämierten Hörfunkbeitrags, der am 11. März 2010 im Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt wurde. Der Autor Johannes Kaiser widmet sich darin einem Thema mit hoher Relevanz, das aber aufgrund seiner Komplexität schwierig zu vermitteln ist. Der knapp halbstündige Beitrag erkläre „gut, seriös und wertungsfrei“ die verschiedenen technischen Möglichkeiten, Strom zu speichern, stellt die Jury fest. Dies werde auch akustisch sehr gut und plastisch dargestellt. „Und das ist beim Thema Speichertechnologien eine echte Leistung“, so die Jury.

 

Das Manuskript zum Beitrag finden Sie hier.

Sonderpreis "Erneuerbare Energien vor Ort"

Der lokalen Nutzung Erneuerbarer Energien war in diesem Jahr ein Sonderpreis gewidmet. Hier kürte die Jury zwei Siegerbeiträge:

Michael Stifters (links im Bild) Artikel „Viel Wind um ein Rad“ in der Augs­burger Allgemeinen Zeitung (12. Oktober 2009) zeichnet ein plastisches Bild zweier Gemeinden mit unterschiedlicher Haltung zu Windkraftanlagen und vermittelt in der reportage­artigen Erzählung viel Faktenwissen und Argumente.

Um den Beitrag nachzulesen klicken Sie hier.

 

„Die Stromrebellen – Kleine Kommunen gegen große Kon­zerne“. Die Reportage von Christian Jentzsch (rechts im Bild) zeigt das zähe Ringen und die vielen mühsamen, kleinen Schritte auf dem Weg zur eigenständigen, regenerativen Stromversorgung in acht kleinen Gemeinden im Münsterland. Gesendet im WDR Fernsehen am 8. März 2010.

Um den Podcast herunterzuladen klicken Sie hier.

Die Jury: Ruth Eichhorn, Director of Photography beim Magazin GEO; Dokumentarfilmer Carl A. Fechner, Björn Klusmann, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie; Hanne May, Chefredakteurin der Zeitschrift „neue energie“; RBB-Moderator Robert Skuppin sowie Daniel Wetzel, Redakteur der Tageszeitung „Die Welt“.