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Journalistenpreis "unendlich viel energie" 2011

 

Die Preisverleihung fand am 19. September 2011 statt.

 

 

 

Fotos von der Preisverleihung

journalistenpreis2011

journalistenpreis2011

Die Gewinner: Uwe Meinhold, Christian Rohde, Steffen Judzikowski, Johannes Gernert, Marc Engelhardt, Christine Keck, Werner Kiefer, Frank Dietsche

v.l. Frank Dietsche, Werner Kiefer, Klaus Hofmann (Schott AG)

v.l. Johannes Gernert, Marc Engelhardt, Michael Leukam (HSE)

v.l. Christine Keck, Dr. Thomas Banning (Naturstrom AG)

v.l. Christian Rohde, Maria Klubescheidt (Fronius AG), Steffen Judzikowski

v.l. Uwe Meinhold, Georg Sterner (Solea AG)

v.l. Volker Wieprecht (Moderation), Christine Keck

Die Gewinnerbeiträge

Kategorie "Print"

Johannes Gerner, Marc Engelhardt

Der Preis in der Kategorie „Print“ ging an Marc Engelhardt (rechts im Bild) und Johannes Gernert (links im Bild) für ihre Reportage "Die neue Fernwärme aus Liberia". Sie betrachtet die Hintergründe der Diskussion um Biomasselieferungen aus Afrika für die Berliner Energieversorgung. Liberia besitzt riesige (weitgehend ungenutzte) Flächen Kautschukplantagen, die als Biomassequelle genutzt werden könnten. Die beiden Journalisten schildern in Ihrem Beitrag die gravierenden Auswirkungen dieser Nutzung auf die liberische Umwelt und Gesellschaft. Ihr Ziel war es, Hintergrundinformationen zur laufenden Diskussion zu liefern und ein Bild über die Bedingungen in Afrika zu vermitteln, damit die Leser sich eine
Meinung bilden können.

Titel: "Die neue Fernwärme aus Liberia"

Autoren: Marc Engelhardt und Johannes Gernert

Medium: die tageszeitung (taz), 31.07.2010

Zum Beitrag auf taz.de.

 

Kategorie "TV"

Christian Rohde, Steffen Judzikowski

Der Preis in der Kategorie „TV“ ging an Christian Rohde (links im Bild) und Steffen Judzikowski (rechts im Bild) für ihre Dokumentation "Der große Bluff". Auf dem Zenit der Debatte um die Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke berichteten die beiden Autoren im Sommer 2010 über Hintergründe, Motive und Gefahren der Atompolitik der Bundesregierung. Für ihre Berichterstattung ernteten die Autoren viel Zustimmung. Doch von Seiten überzeugter Atombefürworter in der Zuschauerschaft gab es nach der Ausstrahlung massive Kritik. Noch nicht einmal ein Jahr später, nach der Katastrophe von Fukushima, hat die Bundesregierung ihre Entscheidung revidiert, die Laufzeitverlängerung zurückgenommen und die sieben ältesten Kraftwerke plus Krümmel stillgelegt.

Titel: "Der große Bluff"

Autoren: Christian Rohde, Steffen Judzikowski

Medium: ZDF Frontal 21, 13.07.2010 

Zum Beitrag in der ZDF-Mediathek.

 

Kategorie "Hörfunk"

Frank Dietsche, Werner Keifer

Ausgezeichnet mit dem Journalistenpreis 2011 in der Kategorie "Hörfunk" werden Werner Kiefer (rechts im Bild) und Frank Dietsche (links im Bild) für ihr Feature "Die Schwarzwälder Stromrebellen". Es wurde im Rahmen der Themenreihe "25 Jahre Tschernobyl" für den Deutschlandfunk realisiert und berichtet über eine Erolgsstory im Südschwarzwald. Für das Feature sprachen die Journalisten u.a. mit den Gründern und Beteiligten der Elektrizitätswerke Schönau. Sie nutzen aber auch umfangreiches Archivmaterial, das die Geschichte der Bürgerinitiative dokumentiert und den Hörer mit auf eine Zeitreise nimmt.

Titel: "Die Schwarzwälder Stromrebellen"

Autor: Werner Kiefer und Frank Dietsche

Medium: Deutschlandfunk, 19.4.2011

Das Feature wird auf den Webseiten des DLF als Stream angeboten. http://ondemand-mp3.dradio.de

Zum Manuskript des Beitrags.

 

Kategorie "Foto"

Uwe Meinhold

Der Preis für den besten Fotobeitrag ging an Uwe Meinhold für sein Bild "Windenergieanlagen vor Sternenhimmel". Das Foto wurde etwa 30 Minuten lang belichtet und zeigt Windräder im Windenergiepark in Jöhstadt (Sachsen, Erzgebirge), die sich in einer Spätsommernacht bei Vollmond vor dem wandernden Sternenhimmel des Himmelsnordpols drehen.. Die 1994 eingeweihte Anlage war der erste Windpark Europas mit insgesamt 14 Windrädern in einer Mittelgebirgsregion.

Titel: "Windenergieanlagen vor Sternhimmel"

Autor: Uwe Meinhold

Medium: dapd

Zum Gewinnerbild "Windenergieanlagen vor Sternenhimmel".

 

Sonderpreis Lokales

Christine Keck erhielt den Sonderpreis der Jury für ihren Artikel "Die Entdeckung des Windes". Dieser erschien im April 2011 im Rahmen einer Serie zur Energiewende in der Stuttgarter Zeitung. In ihrem Beitrag thematisiert Keck die Verhinderungspolitik für Windenergie in Baden-Württemberg am Beispiel zweier dort ansäßiger Unternehmer. Der eine, Frank Hummel von der Schwäbischen Alb, hat sich verdrängen lassen und sucht sein Windglück nun hauptsächlich in Südamerika .. Der andere, Frank Griebl aus dem Schwarzwald, hat sich bis zuletzt nicht von seinem Ziel abbringen lassen, seine Windräder durch größere und leistungsstärkere zu ersetzen.

Titel: "Die Entdeckung des Windes"

Autor: Christine Keck

Medium: Stuttgarter Zeitung, 20.04.2011

Zum Beitrag in der Stuttgarter Zeitung.

 

 

Die Jury

Hanne May, Chefredakteurin neue energie; Bjoern Klusmann, Geschaeftsfuehrer des BEE; Sonja Lindemann, DKB; Paul Langrock, Fotograf; Elke Schulze, Stern - Redaktion Politik und Wirtschaft; Alexander Michel, Redakteur Suedkurier; Christian Wulf, ARD Tagesthemen; Axel Weiss, SWR - Redaktion Umwelt und Ernährung; Dorothee Hackenberg, Radio eins