Studien zu Photovoltaik-Freiflächenanlagen

Foto: juwi/First Solar

Zahlreiche Institutionen haben sich bereits eingehend mit den Potenzialen, Umsetzungskriterien und -leitlinien sowie Dokumentation von Photovoltaik-Freiflächenanlagen beschäftigt. Die daraus entstandenen Dokumenten zu Themen wie Wirtschaftlichkeit oder Standortwahl geben einen guten Einblick in die Gesichtspunkte, die bei Planung und Umsetzung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen zu berücksichtigen sind.

 

 

Bundesweite Studien:

BMU - EEG-Monitoring: Im Auftrag des Bundesumweltministerium (BMU) untersuchte die "Arbeitsgemeinschaft Monitoring PV-Anlagen", ein Konsortium  aus Unternehmen und Instituten, von 2004 bis 2008 die Wirkungen des novellierten EEG auf die Entwicklung der Stromerzeugung aus Solarenergie, mit Schwerpunkt auf Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Auf der Homepage des BMU findet sich eine ausführliche Zusammenstellung von Berichten und Dokumentationen zum Projekt. Dabei wurde außerdem ein "Leitfaden zur Berücksichtigung von Umweltbelangen bei der Planung PV-Freiflächenanlagen" erarbeitet.

 

BfN - Naturschutzfachliche Bewertungsmethoden: In einem 200-Seiten-starken Endbericht erläutert das Bundesamt für Naturschutz (BfN) "Naturschutzfachliche Bewertungsmethoden von Freilandphotovoltaikanlagen". Das Dokument wird auf den Seiten des BfN durch eine aktuelle Stellungnahme zur Nutzung der Solarenergie ergänzt.

 

NABU/UVS - Kriterien für Naturverträglichkeit: Der Naturschutzbund (NABU) hat im Jahr 2005 zusammen mit der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS), heute Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), zentrale "Kriterien für naturverträgliche Photovoltaik-Freiflächenanlagen" festgelegt. Die zwischen Branche und Naturschutzverband vereinbarten Kriterien sind bei heutigen Projekten als entscheidende Richtlinien anerkannt.

Regionale Studien:

Landesplanungsabteilung der Länder Berlin und Brandenburg: Die gemeinsame Landesplanung von Berlin und Brandenburg stellt in einem Gutachten Kriterien für geeignete Standorte von PV-Freiflächenanlagen vor. Das regionalplanerische Konzept, welches der Umsetzung der Energiestrategie 2020 dienen soll, wird anhand der Lausitz-Spreewald entwickelt. Eine Kurzfassung ist ebenfalls verfübar.

 

Umweltministerium Saarland/ARGE Solar - Flächenpotenzial Saarland: Eine vom Umweltministerium des Saarlandes beauftragte und von der ARGE Solar durchgeführte Studie aus dem Jahre 2011 analysiert das solare Potenzial der Frei- und Dachflächen im Land.


Innenministerium Bayern - Leitfaden zur Bau- und Landesplanung: Aus praxisbezogenen Erfahrungen in den Kommunen hat das Bayerische Innenministerium einen "Leitfaden für die bau- und landesplanungsrechtliche Behandlung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen" erstellt.

 

ARGE bayerischer Solarinitiativen - Leitfaden am Beispiel Freisings: Am Beispiel Freisings erläutert ein von vier bayerischen Solarinitiativen verfasster Leitfaden die Effekte von Freiflächenanlagen. Das praxisnahe Vorgehen des Papiers stellt eine komprimiert Handlungsempfehlung zur Verfügung.