Strom aus Bioenergie
Elektrischer Strom kann aus fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse erzeugt werden.
Eine Möglichkeit aus Bioenergie Strom zu gewinnen, ist die Dampferzeugung durch Verbrennung von fester Biomasse (z.B. Altholz, Grünschnitt) in konventionellen Kraftwerken. Die Technik ist vergleichbar mit der eines Kohlekraftwerkes. Entweder kommt ausschließlich Biomasse zum Einsatz oder Biomasse ersetzt in einem bestehenden Kohlekraftwerk einen Teil der Kohle als Brennstoff. Siedendes Wasser produziert dabei Dampf und erzeugt einen Überdruck im Kessel der Anlage. Die Druckdifferenz wird dazu genutzt, um in einer Dampfturbine Strom zu erzeugen.
Mit konventioneller Technik lassen sich nur etwa 35 Prozent der im Brennstoff enthaltenen Energie in Strom umwandeln. Daher ist es sinnvoll, die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme zu nutzen (Kraft-Wärme-Kopplung), was den Gesamtwirkungsgrad der Anlage erheblich erhöht.
Film
Film: Die Geschichte des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
Der Film zeigt in persönlichen Interviews mit Beteiligten die Hintergründe und die Entstehungsgeschichte des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).
Studie
Prognosen zu Erneuerbaren Energien - Kurzgutachten
Berlin, 27.Mai 2009, Agentur für Erneuerbare Energien
Grafik

Treibhausgasemissionen von Kraftstoffen und Antrieben im Vergleich
Der Einstieg in Elektromobilität verspricht Klimaschutz im Verkehr, wenn der Strom aus Erneuerbaren Energien stammt.
Hintergrundinformation
Innovative Technologien für Strom aus Biomasse
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unterstützt den Einsatz innovativer Technologien und der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit einem Bonus bei der Vergütung.
