Das Elektrofahrzeug als Regelenergiekraftwerk des Solarzeitalters

Artikel von Tomi Engel, Fachausschuss Solare Mobilität der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS).

Leider ist auch heute noch einer der gängigsten Einwände gegen die Umlenkung zu einer hundertprozentigen solaren Energieversorgung der Ausspruch "aber nachts scheint halt keine Sonne". Vom Inhalt her das gleiche Argument, nur wissenschaftlicher verpackt, ist die Behauptung, dass durch die Wetterabhängigkeit der solaren Technologien, vor dem Hintergrund der Versorgungssicherheit, so viele Regelenergiekraftwerke bereitgehalten werden müssten, dass diese im Prinzip auch gleich die gesamte Energieversorgung übernehmen könnten. Das beide Aussprüche sachlich nicht haltbar sind haben nicht nur theoretische Studien widerlegt sondern auch die praktischen Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt. Das Zusammenspiel der verschiedenen solaren Technologien (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Erdwärme) kann die naturbedingten Schwankungen sehr gut ausgleichen. Fernab des Stromnetzes gibt es noch viel länger eine praxiserprobte Strategie, die das "Wetterproblem"- Argument entkräftet: Solarenergie plus Batterie. Gepaart mit geschicktem Energiemanagement sind Energiespeicher schon heute oft die billigste Lösung. [...]

 

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