Das Elektroauto im solaren Netzverbund

Grafik: DGS/ Tomi Engel

Die Grafik zeigt die Einbindung eines Elektroautos in einen Netzverbund, der ausschließlich von Erneuerbaren Energien gespeist wird. In diesem solaren Netzverbund stellen Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme erneuerbaren Strom über das Stromnetz zur Verfügung. Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Hausdach wird direkt Solarstrom erzeugt (rotes Netz). Wärme wird bereitgestellt über Nahwärmenetze und stammt aus der gekoppelten Verbrennung von Biomasse zur Strom- und Wärmeerzeugung oder aus Erdwärme. Ergänzend wird Solarwärme direkt mit einem Sonnenkollektor auf dem Dach gewonnen (orangefarbenes Netz). Mit einem kleinen Blockheizkraftwerk im Keller des Hauses kann zusätzlich in Kraft-Wärme-Koppelung sowohl Strom als auch Wärme durch die Verbrennung von Biomasse erzeugt werden (grünes Netz).

Elektroautos tanken Strom (rotes Netz) direkt an der Steckdose, können aber, solange sie geparkt und an das Stromnetz angeschlossen sind, auch Strom aus ihrer Batterie zurück in das Netz speisen. Das Stromnetz kann somit lokal stabilisiert und geregelt werden. Ergänzend kann das Elektroauto – sofern es als Hybridfahrzeug zusätzlich über einen konventionellen Verbrennungsmotor verfügt – auch Biokraftstoffe tanken und damit auch auf längeren Strecken über die Batteriereichweite hinaus zu 100 % mit Erneuerbaren Energien unterwegs sein.