Tiefengeothermie

Als Tiefengeothermie bezeichnet man die Nutzung der Erdwärme in Tiefen zwischen 400 und 5.000 Meter.  Ab einer Temperatur von etwa 90 Grad Celsius kann Strom erzeugt werden. Der Vorteil der Geothermie ist ihre ständige Verfügbarkeit. Die geothermische Stromerzeugung in Deutschland steht noch am Anfang. Bis heute sind drei Anlagen in Neustadt-Glewe, Landau und Unterhaching in Betrieb. Im Jahr 2010 wurden rund 27 Mio. Kilowattstunden Strom aus Geothermie gewonnen. Damit ist der Beitrag der Geothermie zur Stromversorgung noch gering. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums liegt die langfristig mögliche Stromerzeugung der Geothermie aber bei 150 Terawattstunden (TWh), d.h. einem Viertel des heutigen Strombedarfs.

 

 

Hintergrundinformation

Erfolgreich vor Ort mit Geothermie

An rund 170 Orten wird in Deutschland die Tiefengeothermie für die Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Der Artikel stellt die Vorreiter vor.

Hintergrundinformation

Forschung für Geothermie in Deutschland

Wo und zu welchen Themen wird in Deutschland für die Geothermie geforscht?

Grafik

Wie funktioniert die petrothermale Geothermie?

Die Grafik erklärt die Nutzung der petrothermalen Geothermie mit einer beispielhaften Anlage.

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Wie funktioniert die hydrothermale Geothermie?

Die Grafik erklärt die Nutzung der hydrothermalen Geothermie mit einer beispielhaften Anlage.

Hintergrundinformation

Ursprung und Vorkommen von Geothermie

Woher kommt die Erdwärme und wo kann sie wie genutzt werden?