Wasserkraft
Die Nutzung des Wassers hat eine lange Tradition. Schon im alten Ägypten und im römischen Reich wurde die Wasserkraft als Antrieb für Arbeitsmaschinen wie Getreidemühlen genutzt. Im Mittelalter wurden Wassermühlen im europäischen Raum für Säge- oder und Papierwerke eingesetzt.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird die Wasserkraft zur Stromerzeugung genutzt. In Deutschland war sie lange Zeit die bedeutendste regenerative Energiequelle. Seit 2004 wird hierzulande mehr Strom aus Wind als aus Wasserkraft gewonnen. Heute ist die Wasserkraft eine ausgereifte Technologie und weltweit nach der traditionellen Biomassenutzung die am meisten genutzte Erneuerbare Energiequelle. Sie steht rund um die Uhr zur Verfügung und kann auch als Energiespeicher genutzt werden. Im Jahr 2010 erzeugten Wasserkraftanlagen 19,7 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das entspricht einem Anteil von 3,3 Prozent am gesamten deutschen Stromverbrauch.
Film
Film: Die Geschichte des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
Der Film zeigt in persönlichen Interviews mit Beteiligten die Hintergründe und die Entstehungsgeschichte des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).
Studie
Prognosen zu Erneuerbaren Energien - Kurzgutachten
Berlin, 27.Mai 2009, Agentur für Erneuerbare Energien
Grafik
Unerschöpflicher Kreislauf: Wasserkraft
2008 wurde mit 21,3 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft der Stromverbrauch von ca. 6 Millionen Haushalten abgedeckt.
Hintergrundinformation
Strom aus der Kraft des Meeres
Die Arbeitsweise von Wellen-, Gezeiten-, und Osmosekraftwerken werden vorgestellt.