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Irmina Blachnik

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Erneuerbare Mobilität

Der Verkehrssektor muss dringend einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Weltweit steigen die Treibhausgas-Emissionen im Verkehr besonders stark. In Deutschland ist der Verkehrssektor für 18,6% der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Während die Emissionen in Energiewirtschaft, Industrie und Haushalten seit 1990 gesunken sind, stiegen sie im selben Zeitraum im Verkehrsbereich um 5% an. Sollen die deutschen und europäischen Klimaziele erreicht werden, muss es hier mehr Anstrengungen geben.
Erneuerbare Mobilität – d.h. Biokraftstoffe und erneuerbarer Strom in Elektrofahrzeugen – bietet einen Ausweg. Durch ein Ersetzen der bisherigen fossilen Treibstoffe können nicht nur große Mengen an CO2 eingespart werden, sondern der Verkehrssektor wird auch unabhängiger von dem knappen und immer teureren Rohstoff Erdöl, der zu 96% importiert wird. Der Umstieg auf heimische Erneuerbare Energien steigert die regionale Wertschöpfung. In Zukunft können Elektrofahrzeuge mit ihren Akkus dazu beitragen, Strom aus Erneuerbaren Energien noch besser in das Netz zu integrieren.


Dieses Hintergrundpapier soll die vielfältigen technischen Möglichkeiten der Erneuerbaren Mobilität aufzeigen und Praxisbeispiele vorstellen, die schon heute zeigen, dass Erneuerbare Mobilität funktioniert.