Erdwärme - Oberflächennahe Geothermie
Die Erdwärme lässt sich auf unterschiedliche Weise zum Heizen nutzen. Große Erdwärmekraftwerke mit Leistungen um 50 MW können über Fernwärmenetze ganze Stadtteile versorgen.
In Einfamilienhäusern kommen Wärmepumpen zum Einsatz. Erdkollektoren für Wärmepumpen benötigen eine unterirdische Fläche, die etwa ein- bis anderthalbmal so groß ist wie die zubeheizende Fläche. Erdsonden funktionieren mit um die 100 Meter tiefen Bohrungen. Die Erde erwärmt die Flüssigkeit, die durch den Kollektor oder die Sonde strömt. Die Wärmepumpe entzieht der Flüssigkeit die Wärme und verdichtet sie zu höheren Temperaturen. Die Wärme wird gespeichert und steht zum Heizen und für Warmwasser zur Verfügung. Erdwärme lässt sich so zur Beheizung von Gebäuden oder für industrielle oder landwirtschaftliche Zwecke, wie Gewächshäuser einsetzen. Auch eine Kühlung von Gebäuden ist schon Stand der Technik.
Film

Die Pflicht, die sich rechnet
Ab 2009 ist „Erneuerbare Wärme“ in jedem Neubau Pflicht, und sie zahlt sich nach kurzer Zeit aus. Auch im Gebäudebestand lohnt sie sich schon heute.
Hintergrundinformation
Heizen mit Erdwärme
Wie wird die Wärme aus der Erde zum Heizen genutzt? Welche Technologien werden eingesetzt?
Grafik
Wie funktioniert oberflächennahe Geothermie?
Die Grafik zeigt, wie man mit einer Erdwärmeanlage heizen kann.
Film

Animation Oberflächennahe Geothermie
Wie kann man mit Wärme aus der Erde heizen? Erdwärmesonden und -kollektoren sorgen für Raumwärme und warmes Wasser.
Grafik
Wie funktioniert die petrothermale Geothermie?
Die Grafik erklärt die Nutzung der petrothermalen Geothermie mit einer beispielhaften Anlage.
