Solarwärme
Bei der solarthermischen Nutzung der Sonnenenergie wird die Strahlung der Sonne mittels sogenannter Kollektoren in Wärmeenergie umgewandelt. Solarwärme wird in Deutschland in der Regel zur Erwärmung von Wasser zum Duschen und Waschen oder zur Raumheizung eingesetzt. Zudem kommen solarthermische Anlagen häufig bei der Erwärmung von Schwimmbadwasser zum Einsatz.
Sonnenkollektoren absorbieren solare Strahlung, wandeln sie in Wärme um und geben die Wärme an ein Wärmeträgermedium ab. Dieses wird über ein Rohrsystem zu einem Speicher gepumpt, wird dort mit Hilfe eines Wärmetauschers an das Brauchwasser abgegeben und strömt abgekühlt zu den Kollektoren zurück. Solange nutzbare Wärme in den Kollektoren zur Verfügung steht, hält der Regler die Pumpe in Betrieb. Im Winter heizt ein Kessel die fehlende Wärme nach.
Eine Kollektorfläche von 4 bis 5 Quadratmetern reicht aus, um rund 60 Prozent des Warmwassers in einem Einfamilienhaus bereitzustellen. Bei einer Fläche von 8 bis 15 Quadratmetern können Solarkollektoren sogar rund ein Viertel des gesamten Bedarfs an Wärme für Heizung und Warmwasser liefern.
Grafik-Dossier
Dossier: Wärmeverbrauch und -entwicklung bis 2020
Aktuelle Daten ud Grafiken zur Entwicklung des Wärmeverbrauchs, Wärmeerzeugung aus EE und Anteil am Wärmeverbrauch
Studie

Wie Kommunen weniger Geld verheizen
Berlin, 20. Mai 2009. Bundesumweltministerium / Agentur für Erneuerbare Energien
Studie
Solare Wärme weltweit dokumentiert
Bericht zum internationalen Solarmarkt 2007, Solar Heating and Cooling Programme (SHC) der Int. Energieagentur, Mai 2009
Studie
Erneuerbare Wärme sparte 2008 rund 3,5 Mrd. Euro Heizkosten
Wer seine Wohnung mit Erneuerbarer Wärme beheizt, reduziert seine Heizkosten deutlich.
Grafik
Grafiken zur Forsa-Umfrage: Wärme aus Erneuerbaren Energien
Forsa-Umfrage zur Nutzung Erneuerbarer Heizungen
