Wasserkraft
Die Grundlage für die Wasserkraftnutzung ist der natürliche Wasserkreislauf mit den Faktoren Verdunstung, Niederschlag und Wasserablauf. Der über die Flüsse abfließende Teil der Niederschläge wird zur Energiegewinnung genutzt.
Die Energie einer Wasserströmung kann Arbeit verrichten. Dies wird in Wasserkraftwerken genutzt: Die Strömungsenergie treibt dort über ein Turbinenrad Generatoren an, die Strom erzeugen. Dabei werden hohe elektrische Wirkungsgrade von über 90 Prozent erreicht. Die erzeugte Strommenge hängt in erster Linie von der Menge des fließenden Wassers und der Höhendifferenz ab. In Deutschland sind Lauf-, sowie Speicher- und Pumpspeicherkraftwerke die vorherrschenden Kraftwerkstypen. Je nach Volumenstrom und Fallhöhe kommen unterschiedliche Turbinen zum Einsatz, wie Kaplanturbinen, Francisturbinen, Peltonturbinen oder Durchströmturbinen.
Grafik
Unerschöpflicher Kreislauf: Wasserkraft
2008 wurde mit 21,3 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft der Stromverbrauch von ca. 6 Millionen Haushalten abgedeckt.
Hintergrundinformation
Die Wasserkraftbranche im Jahr 2009
Aktuelle Bilanz der Stromerzeugung aus Wasserkraft im Jahr 2009.
Hintergrundinformation
Wasserkraftwerke als Stromspeicher
Wasserkraftwerke speichern Strom und speisen ihn zur Regelung ins Stromnetz ein.