Forschung auf hoher See
Die Offshore-Windnutzung in Deutschland stellt hohe Anforderungen an Technik, Netzintegration und ökologische Verträglichkeit. Das Bundesumweltministerium trägt dem hohen Forschungsbedarf mit seinem Förderprogramm Rechnung und unterstützt Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Offshore-Windenergie. Es geht dabei vor allem darum, die Kosten der Stromerzeugung zu senken, die Erträge zu steigern, einen zuverlässigen Betrieb der Windenergieanlagen zu gewährleisten, die Integration ins Netz voranzutreiben sowie den Ausbau der Windenergie auf See umweltverträglich zu gestalten. Den Schwerpunkt der Offshore-Forschung bildet in den nächsten Jahren das Offshore-Testfeld in der Nordsee. Die Erkenntnisse zur Anlagentechnik, zu Gründungstechnologien sowie zum Bau und zum Betrieb von Offshore-Anlagen sollen in die Planung künftiger Windparks einfließen und somit entscheidend zum Ausbau vor deutschen Küsten beitragen. Gefördert werden auch Forschung und Entwicklung zum Monitoring von Leistung und Zustand der Anlagen, zur Regelung und Steuerung des Windparks sowie zum Wartungs- und Reparaturmanagement auf See.
Zwei Forschungsplattformen zur Erforschung der Bedingungen für die Offshore-Windenergienutzung liefern bereits wichtige Daten. Es handelt sich um FINO 1 in der Nordsee und FINO 2 in der Ostsee. Eine weitere Plattform in der Nordsee westlich von Sylt ist für 2008 geplant.
Links:
http://www.bsh.de/de/Meeresnutzung/Wirtschaft/Windparks/index.jsp
