Arbeitsmarkt Windenergie
Die Windenergie hat sich zu einem starken Industriezweig entwickelt. Der Bundesverband WindEnergie vermeldet für 2008 einen Umsatz von 9,7 Milliarden Euro und eine Exportquote von 75 Prozent. Nach Schätzungen des Branchenverbandes arbeiten 2011 rund 100.000 Menschen bei Herstellern, Projektieren und Zulieferbetrieben der Windenergie (Angabe Bundesumweltministerium: 101.100 Beschäftigte). Das Wachstumspotenzial ist weiterhin groß. Der Ersatz alter Windturbinen durch moderne leistungsstärkere Anlagen (Repowering), die Installation auf See und der Ausbau der Exportgeschäfte sorgen dafür, dass immer neue Arbeitsplätze entstehen.
Beschäftigungsschwerpunkte im Bereich Windenergie liegen in der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Windkraftanlagen, sowie in der Zulieferung von Anlagenkomponenten. Das Qualifikationsniveau der Branche ist nach wie vor hoch. Die Beschäftigungsstruktur wird geprägt durch einem großen Anteil an Akademikern, Facharbeitern und Meistern/Technikern. Angelerntes Personal ohne entsprechenden Bildungsabschluss macht nur einen geringen Anteil aus.
In fast allen Unternehmen sind Ingenieure der Elektrotechnik, Naturwissenschaftler und Betriebswirte tätig. Daneben arbeiten hier auch zahlreiche Techniker der Elektrotechnik, Elektroinstallateure, Kommunikationselektroniker, Anlagenelektriker und Mechatroniker, sowie Industrie- und Bürokaufleute. Da spezifisch ausgebildete Fachkräfte oft fehlen, wird der Bedarf durch Personal mit "klassischen" Qualifikationen gedeckt. Windspezifische Kenntnisse werden innerhalb der betrieblichen Einarbeitung und Schulung und durch gezielte Zusatzqualifizierungen vermittelt.
Arbeitsplatzprofile
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Josef Brenner kontrolliert, ob mit den Zahnrädern für Windenergieanlagen alles in Ordnung ist
Arbeitsplatzprofil
Walfische aus der brandenburgischen Provinz
Sebastian Staudy verpasst Rotorblättern für Windkraftanlagen den Feinschliff. (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik)