Wie sind Erneuerbare Energien im Bildungssektor verankert?

Ingenieure, Techniker oder Handwerker - gut ausgebildete Fachkräfte sind im Bereich der Erneuerbaren Energien heißt begehrt. Wie sich die Unternehmen der Branche in die Hochschulausbildung einbringen und welche Ausbildungsangebote es gibt, zeigen zwei aktuelle Untersuchungen. Sie sind im Rahmen des Verbundforschungsprojektes „Erlebniswelt Erneuerbare Energien: powerado-plus (EEE+)“ erschienen.

Hochschul-Kooperationen zu Erneuerbaren Energien

In diesem Dokument gibt das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) eine Übersicht darüber, wie sich Unternehmen an der Ausbildung von Fachkräften in Hochschulen beteiligen. Die Kooperationsmöglichkeiten reichen von Praktika und Diplomarbeiten über die Einrichtung von Stiftungsprofessuren oder die Zusammenarbeit mit der Hochschule bei dualen Studiengängen. Profitieren können davon sowohl die Hochschulen - durch die Unterstützung von Forschung und Lehre, als auch die Unternehmen - durch die Vermittlung von Praxiswissen an zukünftige Fachkräfte. Den Absolventen kann dadurch auch der Einstieg in das Berufsleben erleichtert werden. Die Untersuchung stellt mehr als 30 Kooperationen vor und bietet damit eine Orientierung für Studieninteressierte im Bereich Erneuerbare Energien.

Aus- und Weiterbildung

Informationsportale und Initiativen für die Aus- und Weiterbildung im Bereich der Erneuerbaren Energien stellt das IZT in einem zweiten Dokument vor. Es fasst bereits veröffentlichte Artikel und Studien zusammen und gibt so einen umfangreichen Überblick über Datenbanken, Onlineportale und Branchenanalysen. Die Studien und Artikel sind jeweils kurz beschrieben und, sofern vorhanden, mit einem Link zum entsprechenden Dokument versehen. Trotz der umfangreichen Literaturrecherche wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.