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Irmina Blachnik

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Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

Kommunen sind wichtige Treiber beim Ausbau Erneuerbarer Energien und können gleichzeitig in relevantem Umfang Profiteure sein. Denn im Regelfall werden bisher importierte Energierohstoffe oder Endenergien durch heimische Energiequellen, Technologien und Dienstleistungen ersetzt. Gleichzeitig findet eine Reihe von Wertschöpfungsschritten in den Kommunen selbst statt, die dort zu positiven regionalwirtschaftlichen Wirkungen führen.

Wie groß jedoch der Anteil genau ist, der in den Kommunen aus ökonomischer Sicht erwirtschaftet werden kann, d.h. welche Schritte der Wertschöpfung dort in der Regel in welchem Umfang stattfinden, ist bisher wenig bekannt. Die Wissenslücke wird noch größer, wenn man nach den verschiedenen Möglichkeiten und Potenzialen der kommunalen Wertschöpfung der verschiedenen Erneuerbare-Energien-Technologien fragt.

Dies verwundert umso mehr, da immer mehr Kommunen den Nutzen Erneuerbarer Energien erkennen und ihre Potenziale heben wollen. Zudem ist sogar ein kleiner Trend hin zu 100 %-EE-Kommunen auf kommunaler wie regionaler Ebene erkennbar. Die Nachfrage nach derartigem Wissen und Informationen ist dementsprechend hoch.

Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel dieser Studie, diese Wissenslücke zu schließen bzw. hierzu einen wichtigen Beitrag zu leisten. Die Agentur für Erneuerbare Energien hat dazu Ende 2009 das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung beauftragt, eine Studie zu diesem Thema zu erstellen. Projektpartner des IÖW war das Zentrum für Erneuerbare Energien (ZEE) an der Universität Freiburg.

Die im September 2010 veröffentlichte Studie und das Update der Studie mit Daten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in den Jahren 2010 und 2011 können als PDF heruntergeladen werden.