Kosten und Nutzen von Strom aus Erneuerbaren Energien 2010
Die Förderung von Strom aus Erneuerbaren Energien kostet Geld. Im Jahr 2010 betrugen die Differenzkosten durch die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 9,4 Milliarden Euro. Dem steht allerdings ein hoher volkswirtschaftlicher Nutzen gegenüber.
Beim Einsatz von Kohle, Erdöl und Erdgas entstehen Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschäden, die sich nicht in deren Preisen spiegeln. Erneuerbare Energien vermeiden Umwelt- und Klimaschäden und sparen Brennstoffimporte ein. Der aus Erneuerbaren Energien erzeugte Strom senkt den Strompreis an der Börse (Merit-Order-Effekt). Zudem entsteht eine erhebliche kommunale Wertschöpfung durch Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien, etwa durch kommunale Steuereinnahmen und Löhne. Diese Wertschöpfung allein betrug laut einer Abschätzung des IÖW im Jahr 2010 rund 9,2 Milliarden Euro und wog damit die entstehenden Kosten fast vollständig auf. Insgesamt entsteht durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien mehr volkswirtschaftlicher Nutzen, als die Förderung kostet.
Mehr Informationen dazu finden Sie im Renews Spezial zu Kosten und Nutzen der Erneuerbaren Energien sowie in der Ausgabe zu Kosten und Preisen der Stromerzeugung. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie auch im unten downloadbaren Factsheet.
Weitere Hintergrundinformationen gibt es außerdem in der Kosten-Nutzen-Studie des BMU und der Studie zur Kommunalen Wertschöpfung des IÖW.
