Erneuerbare Energien zu kalkulierbaren Kosten

Die Kosten der endlichen Energieressourcen Öl, Erdgas und Kohle steigen kontinuierlich an. Der Rohölpreis hat sich seit dem Jahr 2000 verdreifacht und erreichte 2008 die Marke von 140 Dollar je Barrel (159 Liter), fiel jedoch 2009 wieder ab auf durchschnittlich 62 Dollar je Barrel. Auch der Weltmarktpreis für Steinkohle ist in diesem Zeitraum von etwa 42 Euro pro Tonne auf gut 90 Euro gestiegen, sank 2009 allerdings wieder auf etwa 79 Euro pro Tonne. Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Energie und der Verknappung der endlichen Ressourcen wird sich dieser Trend zweifellos fortsetzen.

Sonne, Wind, Wasserkraft, Erdwärme und Bioenergie stehen hingegen dauerhaft und zu langfristig kalkulierbaren Kosten zur Verfügung. Während die herkömmlichen Energieträger immer teurer werden, sind die Kosten für Erneuerbare Energien in den letzten 15 Jahren bereits um etwa die Hälfte gesunken. Bis 2020 strebt die Branche eine weitere Kostensenkung von 40 Prozent an.

Der derzeit noch notwendigen Förderung Erneuerbarer Energien steht ein hoher volkswirtschaftlicher Nutzen gegenüber. Beim Einsatz von Kohle, Erdöl und Erdgas entstehen Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschäden, die sich nicht in deren Preisen spiegeln. Erneuerbare Energien vermeiden Klimaschäden und Kosten für Energieimporte. Die Einspeisung von Erneuerbaren Energien senkt zudem den Strompreis an der Börse. Sie bringen so insgesamt mehr Nutzen für die gesamte Volkswirtschaft, als ihre Förderung kostet.

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Energiekosten im Privathaushalt

Jährliche Energiekosten eines Drei-Personen-Haushalts.

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Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

Studie zur kommunalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und ZEE Freiburg

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Wuppertal-Institut 2010: Kurzanalyse zur aktuellen Diskussion um

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