Versorgungssicherheit durch Erneuerbare Energien

Die Energieversorgung in Deutschland basiert überwiegend auf Brennstoffimporten: Rund 83 Prozent des Erdgases und 61 Prozent der Steinkohle stammen aus dem Ausland. Erdöl wird zu 97 Prozent und Uran sogar vollständig importiert. Die Reserven der meisten Energieträger sind dabei auf wenige Länder konzentriert. Ein großer Teil der benötigten Energie kommt aus politisch instabilen Regionen. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland bedeutet diese Abhängigkeit eine erhebliche Belastung.

Zudem sind Öl, Gas, Kohle und Uran endliche Ressourcen. Mit Ausnahme der Kohle reichen die unter heutigen Bedingungen verfügbaren Reserven dieser Energieträger nur noch wenige Jahrzehnte. Gleichzeitig wächst der weltweite Energieverbrauch, insbesondere in Ländern wie China und Indien. Das führt zu globalen Versorgungsengpässen und zu rasant ansteigenden Energiepreisen.

Erneuerbare Energien sind dagegen unerschöpflich und stehen im eigenen Land zur Verfügung. Die Nutzung von Sonne, Biomasse, Wasser, Wind und Erdwärme stärkt die regionale Wertschöpfung und verringert die Importabhängigkeit.

 

MELDUNG

Erneuerbare Energien decken 2020 über die Hälfte des Grundlastbedarfs

Berlin, 19. Januar 2010. Bundesverband der Erneuerbaren Energien (BEE)

Hintergrundinformation

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Auf den ersten Blick erscheinen viele Vorbehalte gegenüber den Erneuerbaren Energien plausibel. Doch dahinter verbirgt sich oft ein ganz anderes Bild.

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