Deutsche Versicherer investieren erneut in Offshore-Windpark - Ørsted schließt Verkauf der Anteile von Borkum Riffgrund 2 erfolgreich ab

Logo_Orsted_400x300Ørsted verkauft 50% des Windparks Borkum Riffgrund 2 an Infrastrukturfond von Global Infrastructure Partners, dazu zählen auch Versicherer wie Talanx, die drittgrößte Versicherungsgruppe Deutschlands.

Der Anteilseigner, Global Infrastructure Partners, geht damit schon zum zweiten Mal eine Kooperation mit Ørsted ein. Bereits 2015 haben die Unternehmen für den Windpark Gode Wind 1 zusammengearbeitet.

Auch dieses Mal werden als Teil der Transaktion Anleihen an ein Konsortium deutscher Versicherer ausgegeben. Koordiniert wird dies wieder von Talanx, der drittgrößten deutschen Versicherungsgruppe. Das Konsortium umfasst viele Kreditgeber von Gode Wind 1. Erweitert wird die Gruppe um die Wiener Städtische Versicherung, DekaBank, NN Investment Partners, Edmond de Rothschild AM’s BRIDGE platform, La Banque Postale Asset Management.

Volker Malmen, Geschäftsführer von Ørsted in Deutschland: „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit GIP erneut einen verlässlichen Partner an unserer Seite haben und auch zum zweiten Mal ein langfristig angelegtes Investment für deutsche Investoren ermöglichen konnten. Wir schätzen das uns entgegengebrachte Vertrauen und das Ørsted als Marktführer im Bereich Offshore-Windenergie anerkannt ist.“

Dr. Thomas Mann, Chief Investment Officer, Talanx: „Mit Borkum Riffgrund 2 haben wir eine Anleihe für ein breites Spektrum europäischer Finanzinvestoren, einschließlich Banken, erfolgreich syndiziert. Es war immer eine Freude, mit den erfahrenen Teams von Ørsted und GIP zusammenzuarbeiten."

Adebayo Ogunlesi, Vorsitzender und geschäftsführender Gesellschafter bei GIP, sagte: „Der Abschluss der Transaktion vervollständigt unsere Akquisition von Borkum Riffgrund 2. Damit unterstreichen wir erneut unser Engagement in erneuerbare Energien und strategische Partnerschaften zu investieren.“

Borkum Riffgrund 2 befindet sich aktuell in der Bauphase. Im Sommer dieses Jahres wurde das Fundament der Umspannstation erfolgreich auf See installiert. Im Sommer 2018 wird die Umspannstation folgen. Im Laufe des ersten Halbjahres 2018 beginnen zudem die Installationsarbeiten für die Fundamente, Kabel sowie Windkraftanlagen.

Der Windpark wird eine Gesamtleistung von rund 450 MW haben und die größten Windkraftanlagen in der deutschen Nordsee vorweisen: 56 Turbinen der 8 MW-Klasse von MHI Vestas, deren Rotordurchmesser 164 Meter beträgt. Der Offshore-Windpark wird damit genug CO2-freien Strom produzieren, um umgerechnet den jährlichen Bedarf von etwa 460.000 deutschen Haushalten zu decken. Eine vollständige Inbetriebnahme wird für 2019 erwartet.

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