ENERCON und Energie Burgenland schließen Lieferverträge über 212 Megawatt

ENERCON_logo_400x300Aurich / Eisenstadt, 3. Juli 2020 – ENERCON hat mit dem Energieversorger Energie Burgenland eine weitere enge Zusammenarbeit beim Ausbau der Onshore-Windenergie in Österreich vereinbart. Beide Unternehmen haben kürzlich Verträge über die Lieferung von 51 ENERCON Windenergieanlagen geschlossen. Das entspricht einem Gesamtumfang von 212 Megawatt. Die Anlagen unterschiedlichen ENERCON-Typs aus verschiedenen Leistungsklassen sollen in sieben geplanten Windparks im Burgenland errichtet werden. Der Baubeginn für den Großteil der Projekte aus dieser Zusammenarbeit soll noch in diesem Sommer erfolgen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Energie Burgenland erneut Vertrauen in unser Unternehmen und in unsere Technologie setzt“, sagt Paul Dyck, Country Sales Manager Österreich im ENERCON Vertrieb. „Uns verbindet eine langjährige Partnerschaft beim Ausbau der Windenergie in Österreich. Zu dieser Erfolgsgeschichte wollen wir mit den neuen Projekten weitere Kapitel hinzufügen.“

Die Energie Burgenland hat bereits 1997 auf die Erzeugung von erneuerbarer Energie gesetzt – damals wurde der erste Windpark in Zurndorf errichtet.

Nach der Verabschiedung eines Ökostromgesetzes in Österreich, das die Stromerzeugung durch Windenergieanlagen regelt, erfolgte 2003 ein wahrer Bauboom: Innerhalb weniger Jahre entstanden im Nordburgenland die Windparks Neusiedl, Weiden, Gols, Pama, Neudorf, Kittsee, Parndorf und Potzneusiedl sowie ein weiterer Windpark in Deutschkreutz (Mittelburgenland).

Bis heute ist die Energie Burgenland der größte Windstromproduzent und hat damit einen wesentlichen Beitrag zur rechnerischen Stromautarkie des Burgenlandes geleistet.

In der 3. Windausbaustufe soll das Erfolgskonzept weitergeführt werden. „Wir werden unsere Stromproduktion mit weniger aber moderneren Anlagen um rund 25% steigern können“, berichten die Geschäftsführer Wolfgang Trimmel und Klaus Maras. Eine wichtige Rolle spielen dabei kompetente und erfahrene Projektpartner.

Die Liefervereinbarung umfasst die ENERCON Anlagentypen E-101, E-103, E-115 EP3, E-126, EP3, E-138, EP3, E2 und E-147 EP5 E2. Noch innerhalb des zweiten bzw. dritten Quartals sollen die Erweiterung des Windparks Nickelsdorf, der Bau des Windparks Zurndorf II sowie das Repowering des Windparks Parndorf, das Repowering des Windparks Gols und die Erweiterung des Windparks Andau starten. In 2021 sind das Repowering des Windparks Potzneusiedl und das Repowering des Windparks Neudorf vorgesehen.

Die Perspektiven für den österreichischen Markt schätzt ENERCON für die nächsten Jahre als äußerst positiv ein. Landesweit rund 600 MW an genehmigten Projekten, für die bis Ende 2019 kein Fördertarif bestand, haben nun eine Förderzusage erhalten und werden in den kommenden vier Jahren realisiert. Zudem gewinnt das Repowering von Bestandswindparks an Bedeutung. Auch in anderen Bundesländern ist ENERCON daher mit Kunden in fortgeschrittenen Gesprächen bzgl. der Zusammenarbeit bei Onshore-Vorhaben. „Wir wollen auch in Zukunft unseren Beitrag
zur Realisierung der Energiewende in Österreich leisten“, bekräftigt ENERCON CEO Hans-Dieter Kettwig. „Wir hoffen, dass der gute Anfang eine Fortsetzung fi ndet und sich dies auch auf benachbarte Staaten auswirkt. Österreich und seine Nachbarn bieten für die Windenergie noch ein erhebliches Wachstumspotenzial. Die Region bleibt daher als Absatzmarkt für ENERCON weiterhin wichtig.“

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