Offshore

Mit „Offshore-Windenergie“ bezeichnet man die Stromerzeugung aus Windkraft auf dem Meer. In Nord- und Ostsee stehen bereits Offshore-Windparks in den Gewässern Deutschlands, Dänemarks, Großbritanniens, Schwedens, Belgiens und der Niederlande. Sie sind durch Seekabel mit dem Stromnetz auf dem Festland verbunden.

Die hohen durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten auf See bieten große Energiepotenziale. Durch die Vergütungssätze der EEG-Novelle von 2009 wurden die Weichen für die Stromerzeugung aus Windenergie auf hoher See gestellt. Deutschlands erster Offshore-Windpark Alpha Ventus mit 12 Windenergieanlagen mit je 5 MW Leistung wurde im November 2009 fertiggestellt. Nachdem 2013 insgesamt 903 MW Leistung installiert waren, konnte die Leistung bis zum Ende des Jahres 2017 auf 5.400 MW mehr als verfünffacht werden. Bis zum Jahr 2020 ist gesetzlich ein Ausbau bis 7.700 MW möglich.

Die Fertigstellung weiterer Projekte hängt auch von den politischen Rahmenbedingen ab, da über die hohen Projektkosten hinaus auch Netzausbau und Netzanschluss gewährleistet sein müssen. 

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