Weiterbetrieb, Repowering oder Rückbau - Bis 2025 gut 16.000 Megawatt Windenergieleistung betroffen

Logo_BWE_400x300Gleichzeitig liefert die Studie eine Annäherung an die zu erwartenden Weiterbetriebskosten und trifft eine Aussage zu den Voraussetzungen für einen ökonomischen Weiterbetrieb nach Ende der EEG-Förderdauer.

„In den Jahren 2020 bis 2025 werden insgesamt rund 16.000 Megawatt vor der Entscheidung stehen, ob ein Weiterbetrieb technisch möglich und wirtschaftlich darstellbar ist. Mit unserer Studie liefern wir einen Überblick, welche Regionen in Deutschland hierbei besonders betroffen sind. Wir geben so auch einen Hinweis darauf, wo gegebenenfalls die Landespolitik gefordert sein wird, durch Flankierung in Planungsprozessen die Einspeisung der Windenergie nicht abrupt enden zu lassen“, so Hermann Albers anlässlich der Veröffentlichung der Studie. 

Für einen nicht kleinen Teil der betroffenen Anlagen besteht, etwa aufgrund veränderter Abstandsregeln, nur eine eingeschränkte Chance für einen Ersatz durch neue Windenergieanlagen. (Repowering). Der BWE hat den zuständigen Regionalplanungsbehörden bereits in einem Leitfaden vorhandene planerische Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt, um gut akzeptierte Bestandsflächen für ein Repowering weiter zu nutzen. Der BWE wirbt dafür, bestehende Standorte vernünftig in die Regionalplanung zu integrieren.

„Angesichts bereits erfolgter Investitionen zur Integration der betroffenen Anlagen ins Netz, sind möglicherweise nicht nur die Betreiber von Windkraftanlagen an einer weiteren Flächennutzung in Form von Repowering oder Weiterbetrieb interessiert, sondern auch die jeweiligen Netzbetreiber. Wir werden den Austausch mit den betroffenen Verteilnetzbetreibern suchen“, kündigte Hermann Albers an, der abschließend darauf hinwies: „Auch vor dem Hintergrund des Klimaschutzes ist es wichtig, in den Blick zu nehmen, was mit Anlagen passiert, die ab 2021 ihren Vergütungsanspruch verlieren. Ihr Abbau muss dergestalt im Ausschreibungssystem berücksichtigt werden, dass ausgeschriebene Mengen wieder Nettomengen sind. Wir können uns auf dem Weg zu 65 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030 keinen Einbruch der installierten Kapazität leisten!“

Download der Studie von Deutsche WindGuard und BWE

Pressekontakt
Wolfram Axthelm
Tel.: +49 30 212341 251
Fax.: +49 30 212341 410
w.axthelm@wind-energie.de