Niedrige Sommerpreise für Bevorratung nutzen

DEPV_logo_400x300Berlin, 18. Juli 2018. Der Preis für Holzpellets ist im Juli noch einmal leicht gesunken, wie die Erhebung des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands e.V. (DEPV) zeigt. Durchschnittlich kostet eine Tonne (t) Pellets 236,36 €, wenn 6 t abgenommen werden. Das ist 0,6 Prozent weniger ist als im Juni, aber 2,2 Prozent mehr als im Juli 2017. Ein Kilogramm Pellets kostet entsprechend 23,64 Cent und eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets 4,73 Cent. Zu Heizöl haben Pellets einen Preisvorteil von 28 Prozent, zu Erdgas knapp 20 Prozent.

„Da Pellets im Sommer erfahrungsgemäß am günstigsten sind, sollten Kunden jetzt ihren Brennstoffvorrat auffüllen“, empfiehlt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Auch wenn bei sommerlichen Temperaturen die meisten Pelletheizer nicht an den nächsten Winter denken, lohne sich die Bestellung außerhalb der Heizsaison. „Pellets sind in den letzten Jahren deutlich günstiger als Öl und Gas gewesen. In den Sommermonaten sinkt der Preis dann noch einmal, was das Heizen mit Pellets wirtschaftlich noch attraktiver macht.“ Unter www.enplus-pellets.de finden Kunden die Kontaktdaten von rd. 120 zertifizierten Händlern, die qualitativ hochwertige Pellets fachgerecht auszuliefern wissen.

Regionalpreise
Beim Preis für Holzpellets ergeben sich im Juli 2018 regional folgende Unterschiede (Abnahmemenge 6 t): Der günstigste Preis wird momentan in Süddeutschland abgerufen. Er beträgt 235,39 €/t. In der Mitte der Republik beträgt der durchschnittliche Tonnenpreis 236,34 €. In Nord- und Ostdeutschland liegt er bei 237,79 EUR/t. 
Größere Mengen (26 t) wurden im Juli 2018 zu folgenden Konditionen gehandelt: 
Süd: 222,65 EUR/t, Mitte: 218,62 EUR/t, Nord/Ost: 222,76 EUR/t (alle inkl. MwSt.).

DEPV-Index
Der DEPV-Preisindex wird seit 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 (Abnahme 6 t lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.