EU-Ölsaatenfläche geht leicht zurück

ufop_logo_400x300Berlin, 26. März 2019. Zur Ernte 2019 werden weniger Ölsaaten in der EU-28 angebaut als im Vorjahr. Ausschlaggebend ist die geschrumpfte Rapsanbaufläche, während Sonnenblumen zulegen sollen.

Für die Ernte 2019 geht die EU-Kommission von einer Gesamtfläche von 11,5 Mio. ha aus. Das sind im Vergleich zum Vorjahr gemäß der aktuellen Schätzung 6% weniger und die kleinste Fläche seit 7 Jahren. Ausschlaggebend für das Minus ist die im Vergleich zum Vorjahr um 10% auf 6,2 Mio. ha verringerte Rapsanbaufläche. Zu trockene Aussaatbedingungen verhinderten in weiten Teilen Europas die Rapsaussaat. Während die Sojaanbaufläche mit ca. 1 Mio. ha unverändert bleibt, erwartet die EU-Kommission bei Sonnenblumen eine leichte Ausdehnung, die aber mit einem Plus von 0,7 % kaum ins Gewicht fällt.

Demgegenüber sieht nach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (mbH) die Kommissionsschätzung hinsichtlich der Ölsaatenernten nicht ganz so trüb aus. So wird erwartet, dass beim Raps höhere Erträge das Anbauminus ausgleichen, so dass mit 19,9 Mio. t immerhin so viel geerntet werden könnte wie 2018. Die Sonnenblumenernte wird mit vorläufigen 10,1 Mio. t etwas kleiner prognostiziert, läge damit aber immer noch 7 % über dem langjährigen Mittel. Für Sojabohnen schätzt die EU-Kommission die Ernte mit 2,9 Mio. t auf Vorjahresniveau.

Pressekontakt
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Dieter Bockey
Telefon: +49 (0)30/31904-215
E-Mail: d.bockey@ufop.de