Altmaier und Birol: Systemintegration erneuerbarer Energien ist Gemeinschaftsaufgabe

BMWi_4C_deBerlin, 1. Oktober 2019. Die rasante Zunahme von Wind- und Solarenergie erfordert angepasste regulatorische Rahmenbedingungen und mehr Flexibilität in den Energiesystemen, damit die erneuerbaren Energien sicher und kostengünstig integriert werden können. Wie die damit einhergehenden Herausforderungen bewältigt und die Chancen der erneuerbaren Energien voll genutzt werden können, ist Gegenstand der heute in Berlin stattfindenden Globalen Ministerkonferenz zur Systemintegration von erneuerbaren Energien, die gemeinsam vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Internationalen Energieagentur (IEA) veranstaltet wird.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier weist auf die zunehmende Bedeutung der Systemintegration erneuerbarer Energien hin: „Deutschland setzt bei seiner Energiewende auf den Ausbau von Solar- und Windenergie, die Digitalisierung des Energiesektors und eine verstärkte Sektorkopplung. Unser Ziel ist es, bis 2030 einen Anteil erneuerbarer Energien von 65% an der Stromerzeugung zu erreichen. Der Einsatz erneuerbarer Energien nimmt überall auf der Welt zu. Es wird daher in Zukunft immer wichtiger werden, dass sich die Länder über erfolgreiche Lösungsansätze austauschen und international zusammenarbeiten.“

Dr. Fatih Birol, der Exekutivdirektor der IEA, sagte: „Wind und Sonne sind wichtige Säulen der weltweiten Anstrengungen zur Bekämpfung des Klimawandels, zur Verringerung der Luftverschmutzung und zur Bereitstellung von Energie für alle. Ihre sinkenden Kosten sind eine große Chance. Die Stromversorgungssysteme müssen jedoch flexibler werden und das Marktdesign muss angepasst werden, um unbeabsichtigte Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit zu vermeiden.“

Neben Bundesminister Altmaier und Exekutivdirektor Dr. Birol gehören zu den Rednern zahlreiche hochrangige Regierungsvertreter, darunter Minister, Vize-Minister und Staatssekretäre aus Schweden, Thailand, Japan, Marokko, Polen, der Schweiz und den USA. Weitere Teilnehmer der Konferenz sind CEOs großer Unternehmen und Führungskräfte internationaler Organisationen.

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