Industrie profitiert vom strompreissenkenden Effekt der Erneuerbaren Energien

Die Kosten für Elektrizität unterscheiden sich je nach Kundengruppe stark. So bezahlt ein durchschnittlicher Haushalt im Jahr 2012 ca. 26,4 Cent pro Kilowattstunden (ct. pro kWh).

Rund 56 Prozent davon fallen auf die Beschaffungskosten, also Erzeugung Transport und Betrieb. Steuern und Abgaben machen bei dem Haushaltstrompreis einen Anteil von 44 Prozent aus.

Die Strompreise für Industrieunternehmen liegen deutlich unter dem Haushaltsstrompreis. Sie variieren je nach Jahresverbrauch, Höchstlast und jährlichen Benutzungsstunden. Im Durchschnitt bezahlten mittlere Industriebetriebe 2010 ca. 12 ct. pro kWh. Große Industrieunternehmen zahlten 2011 hingegen durchschnittlich nur rund 6 ct. pro kWh. Dies liegt unter anderem daran, dass Industrieunternehmen erheblich weniger Steuern und Abgaben für eine Kilowattstunde Strom bezahlen. So werden sie zum Beispiel weitestgehend von der EEG-Umlage befreit. Der strompreisdämpfende Effekt der Erneuerbaren Energien (Merit-Order-Effekt) hat dann zur Folge, dass Industrieunternehmen netto vom Ausbau Erneuerbarer Energien profitieren.

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