Altmaier: "Trassenkorridor für ersten Abschnitt von SuedOstLink steht. Beschleunigung funktioniert!"

BMWi_4C_deBerlin, 23. Oktober 2019. Nach umfassender Prüfung hat die Bundesnetzagentur heute die Bundesfachplanung für den ersten Abschnitt des Erdkabelprojekts „SuedOstLink“ abgeschlossen. Damit ist für dieses Erdkabelprojekt ein raum- und umweltverträglicher Trassenkorridor festgelegt.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Der Trassenkorridor für den ersten Abschnitt von SuedOstLink steht. Das ist ein zentraler Fortschritt beim Netzausbau. Der heutige Abschluss der Bundesfachplanung zeigt: Die Beschleunigung der Prozesse funktioniert, der notwendige Stromnetzausbau geht voran.“

Die Leitung „SuedOstLink“ ist neben der Leitung „SuedLink“ eine von zwei großen Stromautobahnen, die erforderlich sind, um große Mengen erneuerbaren Strom aus dem Norden in die Verbrauchszentren im Süden Deutschlands zu transportieren.

An dem Verfahren waren Behörden, Vereinigungen und Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Die Bundesnetzagentur hat eine öffentliche Antragskonferenz und einen Erörterungstermin vor Ort durchgeführt. Zwei eingebrachte Vorschläge für alternative Verläufe haben sich im Ergebnis durchgesetzt. Der genaue Leitungsverlauf wird nun im Planfeststellungsverfahren festgelegt. Auch in der weiteren Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung werden wertvolle Hinweise für einen geeigneten Trassenverlauf erwartet.

Die gesamte Stromautobahn „SuedOstLink“ verläuft von Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt nach Isar in Bayern. Das Gesamtvorhaben besteht aus insgesamt vier Abschnitten. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2025 vorgesehen. Der erste Abschnitt für das Erdkabelprojekt „SuedOstLink“ ist ein ca. 83 km langer Trassenkorridor. Dieser beginnt bei Naumburg/Eisenberg und verläuft bis zum Ländereck Thüringen, Bayern und Sachsen bei Gefell.

Die Bundesfachplanungsentscheidung und Informationen zum Projekt sowie Kartenmaterial finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur unter: www.netzausbau.de/vorhaben5-b

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