Breite Abbildung der gesamten Windenergiebranche

Logo_BWE_400x300Berlin, 5. April 2019. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) ist mit über 20.000 Mitgliedern die starke Stimme der international agierenden deutschen Windenergiebranche. Gestern trafen sich 221 Delegierte - die über 400 Stimmen aus den 43 Regional- und 13 Landesverbänden auf sich vereinten - zur jährlichen Delegiertenversammlung des Verbandes im Hannover Congress Centrum (HCC).

BWE-Präsident Hermann Albers blickte in seiner Eröffnungsrede auf ein herausforderndes Jahr für die Branche zurück, in dem die fachliche Arbeit des Bundesverbands besonders stark gefordert war. Er zeichnete die politischen Rahmenentscheidungen des Jahres nach und wies auf aktuelle politische Diskussionen hin. „Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Notwendigkeit. Die Begrenzung der CO2-Emissionen über alle Sektoren hinweg geht uns alle an. Daher sollte Klimaschutz auch explizit als Ziel im Grundgesetz verankert werden. Flankierend dazu fordern wir gemeinsam mit anderen Verbänden und Unternehmen aus sämtlichen Teilen der Energiewirtschaft eine effektive CO2-Bepreisung. In diesem Bereich hat sich auch Dank unseres Einsatzes im vergangenen Jahr viel getan. Die Bundesregierung will und muss sich nun mit diesem Thema beschäftigen.“

Hermann Albers unterstrich die Notwendigkeit jetzt gemeinsam zu agieren. Nur so ließe sich erreichen, dass die Politik die Rahmenbedingungen für einen flächendeckenden und deutschlandweiten Ausbau der Windenergie gestaltet. Der BWE sei für zukünftige Herausforderungen gut aufgestellt.

Im Zentrum der diesjährigen Delegiertenversammlung standen die turnusmäßigen Wahlen zum BWE-Bundesvorstand. Nach der beschlossenen Änderung der Satzung anlässlich der letzten Delegiertenversammlung wurde nun erstmals nach einer neuen Systematik gewählt, die sicherstellt, dass der BWE-Vorstand die gesamte Breite der Branche abbildet. Für das BWE-Präsidium gewählt wurden:

Hermann Albers, Präsident (mit 361 Ja-Stimmen und 6 Nein-Stimmen im Amt bestätigt)

  • Bärbel Heidebroek, Landwind, Vizepräsidentin

  • Andreas Jesse, Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern, Vizepräsident

  • Björn Spiegel, Arge Netz, Vizepräsident

  • Joachim Wierlemann, Landesvorsitzender Hessen, Vizepräsident

Als weitere Mitglieder des Gesamtvorstands wurden gewählt:

  • Horst Leithoff, Landesvorsitzender Schleswig-Holstein

  • Christian Oberbeck, Landesverbandsvorsitzender Baden-Württemberg

  • Heinrich Bartelt, Landesverband Sachsen-Anhalt

  • Ralf Hendricks, WEB Andreesen

  • Dieter Fries, Vorsitzender Arbeitskreis Weiterbetrieb

  • Johannes Schiel, Vestas

  • Philipp von Tettau, Vorsitzender des Juristischen Beirats

  • Roman Wagner vom Berg, Vorsitzender des Windgutachterbeirats

„Der Verband hat sich hervorragend aufgestellt, um die herausfordernden Erwartungen aus der Branche selbst, der Politik, den Medien und der Öffentlichkeit fachlich solide zu beantworten. Die Windbranche geht derzeit zwar durch eine Talsohle, aber mit Blick auf die internationalen und nationalen Ausbauziele für Erneuerbare Energien bis 2030 blicken wir mittel- und langfristig auf große Wachstumschancen. Durch die Elektrifizierung der Sektoren Mobilität und Wärme wird der Bedarf an Erneuerbarem Strom weiter deutlich steigen. Die Windenergie bleibt die Säule der Energiewende, genauso wie der BWE die starke Stimme des Winds gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit bleibt“, so Präsident Hermann Albers.

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