Große Chancen für deutsche Windenergiebranche in internationalen Märkten

Logo_BWE_400x300Berlin, 4. Dezember 2018. Anlässlich der heute in Berlin eröffneten Konferenz „Windenergie in Auslandsmärkten“ hat der Bundesverband Windenergie erneut eine aktive Industriestrategie für Erneuerbare Energien eingefordert. Stark wachsende Märkte in allen Regionen der Welt bieten große Chancen für die deutschen Unternehmen. Die Bundesregierung sollte die Branche in den Auslandsmärkten besser flankieren.

„Windenergie und Fotovoltaik sind heute die preiswerten Treiber des Umbaus der Energiewirtschaft. Die Windenergie leistet einen immer wichtigeren Beitrag um den wachsende Bedarf nach Energie zu befriedigen. Deutsche Unternehmen sind mit der Energiewende gewachsen und haben sich seit jeher aufgeschlossen in neue Märkte begeben. Heute stehen leistungsfähige und effiziente Anlagen für Küstenregionen, das Binnenland, den Mittelgebirgsraum und für forstwirtschaftlich genutzte Flächen zur Verfügung. Unternehmen aus Deutschland bilden die Spitze in der Anlagentechnologie. Sie setzen den weltweiten Maßstab bei der Einbettung in die Stromnetze und beim Management von Erzeugung und Verbrauch“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.

„Unsere von einem lebendigen, vielfältigen und innovationsstarken Mittelstand geprägte Branche ist auf allen Kontinenten aktiv. Der Erfolg in neuen Märkten hat seine Basis in einem starken Heimatmarkt. Dieser braucht ein ausreichend breites Zubauvolumen und eine breite Vielfalt von Akteuren, um Konkurrenz und Innovation anzureizen. Eine deutsche Industriestrategie für Erneuerbare Energien ist deshalb weiter überfällig. Es gilt stärker darauf zu achten, dass Handelsschranken, wie die wachsenden Local-Content-Anforderungen, den fairen Welthandel nicht behindern und handhabbare Finanzierungskonzepte unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb unterstützen.

Der BWE-Präsident machte deutlich, dass der Export auch denjenigen Ländern hilft, die die Technologie importieren. Preiswerte Energieversorgung vor Ort sichere die weltweit wachsende Nachfrage nach Energie. Sie spare gleichzeitig teure Rohstoffkosten und beende damit auch Abhängigkeiten. Vor Ort entsteht Wertschöpfung, u.a. indem lokale Kräfte in Service und Wartung ausgebildet werden.

„Nach den Klimavereinbarungen von Paris macht sich die Welt auf, bis 2050 ein nachhaltiges Energiesystem zu etablieren. Windenergie und Fotovoltaik sind der ökonomische Motor dieser neuen Energiewelt. Gute vorausschauende Klimapolitik ist deshalb immer auch eine enorme ökonomische Chance. Auch deshalb erhoffe ich mir von der UN-Klimakonferenz in Kattowitz weitere positive Signale für den Ausbau der Erneuerbaren Energien“, so Hermann Albers.

Die Konferenz wirft einen Blick auf die Marktchancen in allen Kontinenten und geht noch bis Mittwoch. Das Programm der Konferenz finden Sie hier.

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