Projekt "Energiewende PartnerStadt” in den Startlöchern

AEE_LOGO_400_300Berlin, 25. April 2017 – Energiewende ist überall. Unter diesem Credo rufen die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und die HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform (HVGP) Städte und Gemeinden auf, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen europäischen Kommunen zu teilen. Das vom Auswärtigen Amt geförderte Pilotprojekt „Energiewende PartnerStadt“ wird im Jahr 2017 zunächst zwei Kommunalpaare dabei unterstützen, die Energiewende aus einer europäischen Perspektive zu betrachten und voranzutreiben.

„Kommunen sind ein wichtiger Pfeiler der Energiewende“, sagt Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der AEE. Zahlreiche Städte und Gemeinden setzen als zuständige Planungs- und Genehmigungsbehörde vor Ort mit innovativen und ehrgeizigen Konzepten für eine nachhaltige Energieversorgung die Energiewende in die Tat um. „Viele der deutschen Vorreiterkommunen möchten ihr Wissen und die Erfahrungen mit ihren europäischen Freunden teilen und sind auf der Suche nach neuen Projektideen. Daher bieten wir dieses Pilotprojekt an“, so Boenigk.

Austausch auf Augenhöhe

Das gestartete Pilotprojekt „Energiewende PartnerStadt“ von AEE und HVGP hat zum Ziel, den bilateralen Austausch zwischen deutschen und europäischen Kommunen zum Thema Energiewende zu unterstützen. Mit der Förderung des Auswärtigen Amts werden 2017 zunächst je zwei Kommunen aus Deutschland und dem europäischen Ausland ausgewählt. Interessierte Städte, Gemeinden oder Landkreise sind aufgerufen, sich noch bis zum 24. Mai 2017 zu bewerben. Die Auftaktveranstaltung findet mit fünf Bewerberpaaren im Juni in Berlin statt. Nach einer finalen Auswahl werden sich die beiden ausgewählten Kommunalpaare in bilateralen Workshops treffen, die durch AEE und HVGP gemeinsam organisiert und moderiert werden. Der Verband Kommunaler Unternehmen ist ein wertvoller Praxispartner, der den Austausch mit seiner Expertise unterstützt.

Lokale Projekte, globale Aufgabe

Die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Kommunen soll indes nicht nur den Wissensaustausch unterstützen, sondern auch ein gemeinsames Europa befördern. „Mit diesem Projekt wollen wir einen kleinen Beitrag leisten, damit Europa über Sachthemen weiterhin zusammenwächst“, unterstreicht Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der HVGP. Die internationale Zusammenarbeit zwischen Kommunen im Bereich Energiewende zeige zudem, wie Nachhaltigkeit funktioniere, so Schwan: „Auch wenn kommunale Projekte jeweils lokal begrenzt sind, arbeiten sie dennoch gemeinsam an der weltweiten Herausforderung Klimaschutz. ‚Global denken – lokal handeln‘ ist also alles andere als eine Floskel.“

Weitere Informationen:

An „Energiewende PartnerStadt“ interessierte Kommunen können sich noch bis zum 24. Mai 2017 bewerben unter:

www.unendlich-viel-energie.de/die-agentur/projekte/energiewende-partnerstadt/energiewendepartnerstadt

Pressekontakt:

Agentur für Erneuerbare Energien
Ryotaro Kajimura
Tel: 030 200535 57
Mail: presse@unendlich-viel-energie.de