Biodieselausfuhren leicht gestiegen

ufop_logo_400x300Berlin, 29. August 2017. In den ersten sechs Monaten 2017 lagen die deutschen Biodieselexporte leicht über dem Vorjahresniveau. Besonders Dänemark und Großbritannien kauften mehr Biodiesel aus deutscher Produktion. Die Nachfrage aus den USA brach hingegen ein.

Im ersten Halbjahr 2017 stiegen die Biodieselausfuhren gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 13,7 % auf 720.000 t. Dabei gingen über 93 % der Ausfuhren in die Länder der EU-28. Wichtigster Abnehmer für deutschen Biodiesel bleiben die Niederlande mit einem Zuwachs von 8 % auf 291.000 t. Polen ist mit einer konstanten Menge von 89.000 t weiterhin zweitgrößter Nachfrager. Nach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (mbH) steigerten hingegen viele andere Länder der EU-28 den Import aus Deutschland. Mit 244 % stiegen die Ausfuhren nach Großbritannien am deutlichsten, aber auch Dänemark, die Schweiz und Frankreich importierten deutlich mehr. Mit einem Rückgang auf 61.000 t kamen die Exporte von deutschem Biodiesel in die USA fast zum Erliegen. Gründe sind eine ausreichende US-Marktversorgung mit Soja und der feste Euro, der Ware aus der EU-28 im Ausland deutlich verteuert. Auch Schweden und Norwegen orderten im Schnitt 50 % weniger.


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