PV-Anlagen produzieren landesweit Strom für über 1 Million Haushalte

logo_energieagentur_nrw_400x300Düsseldorf, 29. Januar 2018- Ende des vergangenen Jahres waren in NRW PV-Anlagen mit insgesamt rund 4,64 Megawattpeak (MWpeak) installiert. Im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von mehr als 3,5 Prozent. Pro Quadratkilometer Landesfläche sind damit in NRW rund 136 kWpeak installiert. Nach Datenlage des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) gibt es im bevölkerungsstärksten Bundesland eine durchschnittliche Einstrahlung von 916 kWh pro kWpeak und Jahr. „Photovoltaik hat sich aufgrund der technischen Entwicklungen der vergangenen Jahre als attraktive Möglichkeit der Energiegewinnung etabliert. Auch die Kombination der PV mit Speichertechnologie ist zunehmend als Lösung für den Eigenstromverbrauch in privaten und industriellen Anwendungen interessant“, so Carl Georg Graf von Buquoy von der EnergieAgentur.NRW.

Zwar ist der Zubau von PV-Anlagen in Deutschland in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen, aber seit 2 Jahren steigen der Solaranlagenzubau und die Solarstromproduktion wieder an. Der Anteil an der Stromerzeugung in Deutschland aus erneuerbaren Energien lag 2017 bei rund 38 Prozent, die Photovoltaik hat bundesweit einen Anteil von 7,2 Prozent und 2,6 Prozent in NRW. Die in Deutschland installierten PV-Anlagen produzierten insgesamt rund 40 Milliarden Kilowattstunden Strom und deckten damit rechnerisch den Jahresstrombedarf von über 10,5 Millionen Haushalten. Mit der in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2017 installierten PV-Leistung von rund 4.640 MWpeak lag das Bundesland im deutschlandweiten Vergleich an dritter Stelle hinter Bayern und Baden-Württemberg.

Um der Bedeutung der PV für die Energieversorgung gerecht zu werden, führt die EnergieAgentur.NRW gemeinsam mit dem TÜV Rheinland am heutigen 29. und 30. Januar 2018 in Köln (TÜV Rheinland, Am Grauen Stein, 51105 Köln) das Forum „PV Module Technology & Applications“ mit rund 200 teilnehmenden Fachleuten durch. Dabei geht es unter anderem um neueste Entwicklungen in der Modul- und Komponententechnologie, Charakterisierung und Analysemethoden sowie Zuverlässigkeit und Anwendung.

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