Deutschlandweite Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte durch Erneuerbare Energien

ioew_wertschöpfung_2016Durch den verstärkten Einsatz von Sonne, Wind und Co. können Städte und Gemeinden die kommunale Wertschöpfung erhöhen und so die Kaufkraft vor Ort verbessern. Dies zeigen die Ergebnisse einer Analyse für Deutschland und ausgewählte Bundesländer, die nun in der IÖW-Publikation „Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien - Ermittlung der Effekte auf Länder- und Bundesebene“ erschienen sind. Das vom IÖW entwickelte und in dieser Analyse angewandte Modell zur Quantifizierung der Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte durch Erneuerbare Energien (WEBEE-Modell) wurde im Rahmen eines vom Bundeswirtschaftsministeriums geförderten, gleichnamigen Forschungsprojekts weiterentwickelt, erweitert und mit einer klassischen Input-Output-Analyse gekoppelt.

Im Ergebnis liegen nun die direkten und indirekten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Erneuerbaren-Branche sowie vorgelagerter Unternehmen vor. Es wird dabei deutlich, dass auch klassische, etablierte Wirtschaftsbereiche von dem Ausbau der Erneuerbaren Energien profitieren können. Das Forschungsteam hat auch Zukunftsszenarien für das Jahr 2020 betrachtet, welche potenzielle ökonomische Effekte eines weiteren Ausbaus Erneuerbarer Energien aufzeigen.

Hirschl, Bernd; Heinbach, Katharina; Prahl, Andreas; Salecki, Steven; Schröder, André; Aretz, Astrid; Weiß, Julika (IÖW):
Deutschlandweite Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte durch Erneuerbare Energien.
2016.

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.