Speichertechnologien

Speichertechnologien sind für die Erneuerbaren Energien von großer Bedeutung. Die Erneuerbaren Energien haben durch das Bewusstsein um den fortschreitenden Klimawandel, durch den Atomausstieg und durch die Steigerung der eigenen Wirtschaftlichkeit in Deutschland ihr Nischendasein verlassen und weisen hohe Wachstumsraten auf. Mit dem steigenden Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in Deutschland gewinnt das Lastmanagement an Bedeutung. Die Stromproduktion und Stromnachfrage schwanken im Zeitverlauf. Bei starkem Wind und geringer Stromnachfrage ist es wichtig, dass überschüssiger Strom gespeichert werden kann, um dann, wenn die Nachfrage die Produktion übersteigt, auf gefüllte Speicher zurückgreifen zu können. Für die Zuverlässigkeit der Stromversorgung durch Erneuerbare Energien spielt neben verschiedenen Speichertechnologien wie Pumpspeichern, Druckluftspeichern oder Batterien auch das geschickte Leistungsmanagement eine große Rolle.

Mit technisch ausgereiften und ökonomisch sinnvollen Speichertechnologien sowie einem gut geplanten Leistungsmanagement steht dem weiteren Ausbau des Anteils der Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion nichts mehr im Wege.

 

Renews Spezial

Strom speichern

Ausgabe 57 / März 2012 - Funktionsweise und Besonderheiten verschiedener Speichertechniken im Vergleich

Grafik

Grafik: Stromgestehungskosten von Stromspeichern

Die Grafik zeigt die Stromgestehungskosten verschiedener Speichertechnologien im Vergleich.

Meldung

Förderinitiative Energiespeicher – 200 Mio. Euro für die Speicherforschung

Berlin, 18. Mai 2011. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Renews Spezial

Erneuerbare Energien und Grundlastkraftwerke – ein Systemkonflikt?

Ausgabe 35 / Juni 2010 - Erneuerbare Energien und Grundlastkraftwerke – ein Systemkonflikt?

Studie

Klimaverträglich, sicher, bezahlbar: 100% erneuerbare Stromversorgung bis...

Studie des Sachverständigenrates für Umweltfragen zur Kosten und Machbarkeit von 100% erneuerbarer Stromerzeugung bis 2050