Journalistenpreis "deutschland hat unendlich viel energie" 2016

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In vielen Reportagen, breit recherchierten Features und umfangreichen Berichten haben die Medien Ihre Leser, Hörer und Zuschauer in den vergangenen zwölf Monaten wieder über die technologischen Fortschritte einer innovativen Branche sowie die Herausforderungen und Chancen der Energiewende informiert. Diese Arbeit ist für die gesamte Branche der Erneuerbaren Energien sehr wichtig, weshalb wir es uns auch in diesem Jahr nicht werden nehmen lassen: Zum elften Mal lobt die Agentur für Erneuerbare Energien den Journalistenpreis „deutschland hat unendlich viel energie“ aus. Damit werden journalistische Beiträge ausgezeichnet, die das Wissen rund um Erneuerbare Energien erweitern und zu einem besseren Verständnis der Energiewende beitragen. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und verteilt sich auf die fünf Kategorien Print/Online-Medien, TV, Radio, Multimedia und Lokales. Eine kompetente Jury aus Journalisten und Energieexperten trifft die Auswahl der Siegerbeiträge. Wir laden Sie herzlich ein, bei der diesjährigen feierlichen Preisverleihung unser Gast zu sein.

Die Preisverleihung fand am 31.10.2016 um 17:30 Uhr in der Hessischen Landesvertretung, In den Ministergärten 5 in Berlin statt.

Die ausgezeichneten Journalisten und Beiträge im Einzelnen:

_1BP7085_A_72dpiKATEGORIE ÜBERGREIFEND: ERNEUERBARE ENERGIEN VOR ORT

Der Gewinner für die beste Berichterstattung über lokale Beispiele der Energiewende ist der Journalist Richard Fuchs. Prämiert wird er für seinen im Februar 2016 im SWR2 ausgestrahlten Hörfunkbeitrag „Nach dem Solarboom: Bitterfeld wird Energielabor“. Sein Beitrag erforscht laut Jury „auf gut erzählte Weise“ die Region um Bitterfeld, die nicht nur durch den Niedergang der DDR-Chemieindustrie, sondern auch durch Auf- und Abschwung der deutschen Solarmodulproduktion geprägt ist. Die Jury hebt hervor, dass sich der Beitrag nicht nur mit Großtechnologie befasst, sondern auch mit einer neuen Energiewelt, die aus vielen einzelnen, teilweise lokalen Facetten besteht.

Laudator Oliver Hummel, naturstrom, und Preisträger Richard Fuchs.

_1BP7164_A_72dpiKATEGORIE: MULTIMEDIA

Der Beitrag „Ackerbunt“ von Elisabeth Weydt, Jakob Fuhr und Christine Anas wird in der Kategorie „Multimedia“ ausgezeichnet. Die Scrolldoku ist ein Portrait zweier peruanischer Frauen, die im Andenhochland Gemüse anbauen und mit landwirtschaftlichen Traditionen der klimawandelbedingten Dürre trotzen. Die Jury ist beeindruckt davon, dass es den Preisträgern mit Text, Bild und Ton gelingt, nicht nur die Geschichte der Protagonistinnen und ihrer Idee zu erzählen, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung der Region fernab der in Industrienationen gewohnten Allgegenwart von Erdöl, Erdgas und Strom spannend darzustellen.


Laudator Joachim Goldbeck, Geschäftsführer Goldbeck Solar GmbH, und Preisträger Elisabeth Weydt, Jakob Fuhr,Christine Anas.

_1BP7130_A_72dpiKATEGORIE: FERNSEHEN

Susanne Delonge enthält die Auszeichnung für ihren Beitrag „Die Wärmewende – die Zukunft des Wohnens“, der in der Sendung alpha des Bayerischen Rundfunks im Januar 2016 ausgestrahlt wurde. Ausgehend von der Frage, wie man eigentlich in der Zukunft wohne, thematisiert der Beitrag die Energieversorgung von Gebäuden. Laut Jury nutzt der handwerklich liebevoll gemachte Fernsehbeitrag die Kamera gut aus, trifft eine hervorragende Bildauswahl und setzt so die Stärken des Mediums Fernsehen für dieses relevante Thema sehr gekonnt ein.



Roland Marschner, Unternehmensentwicklung und Beteiligungen Enercity GmbH, mit Preisträgerin Susanne Delonge.

_1BP7111_A_72dpiKATEGORIE: PRINT-/ONLINEMEDIEN

Die Auszeichnung in der Kategorie „Print-/Onlinemedien“ erhält der Journalist Claus Peter Müller-von der Grün für seinen Text „Die Trasse“, der im Juli 2015 im Politikteil der Frankfurter Allgemeine Zeitung erschien. Der Beitrag thematisiert das Ringen um den Bau von Stromleitungen von Nord- nach Süddeutschland. Die Jury bescheinigt dem Autor eine hervorragende Analyse eines hochrelevanten Themas und hebt hervor, dass der Text sehr fundiert und zugleich anschaulich geschrieben ist.




Markus Lesser, Vorstand operatives Geschäft PNE WIND AG, und Preisträger Carl Peter Müller- von der Grün.

_1BP7230_A_72dpiKATEGORIE: HÖRFUNK

Mit dem Preis für den besten Beitrag in der Kategorie „Hörfunk“ prämiert die Jury Jan-Uwe Stahr für seinen Beitrag „Erdgas – Vom Hoffnungsträger zum Ladenhüter und zurück?“. Dieser wurde im April 2016 im DeutschlandRadio Kultur gesendet. Der Beitrag erklärt nicht nur, wie ein Gasspeicher aufgebaut ist und wie der Gasmarkt funktioniert, sondern auch, mit welchen Problemen Gaskraftwerke seit Jahren am Strommarkt kämpfen und ordnet die Relevanz der Power-to-Gas-Technologie ein. Der Autor beweist laut Jury in diesem Stück seine scharfe Analysefähigkeit sowie sein journalistisches Können, die es dem Hörer erlauben, den Beitrag trotz der Vielschichtigkeit des Themas gut zu verfolgen.



Preisträger Jan-Uwe Stahr und Laudator Dr. Timm Kehler, Vorstand Zukunft Erdgas GmbH.

DIE JURY:

Frédéric Dubois, freier Redakteur; Iska Schreglmann und Dirk Vilsmeier, beide Bayerischer Rundfunk; Carsten Rau, pier 53; und Bernhard Pötter, taz.

DIE PREISPATEN:

Die Preisverleihung wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung folgender Unternehmen: enercity, GOLDBECK Solar GmbH, NATURSTROM AG, PNE Wind AG und Zukunft ERDGAS.



Naturstrom AG

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PNE Wind

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