JUWI: Fünf neue Windräder im Landkreis Warendorf in Betrieb genommen
Wörrstadt/ Konstanz, 31. August 2026. Seit kurzem sind sie in Betrieb und speisen saubere Energie in das Stromnetz rund 30 Kilometer östlich von Münster ein: Fünf neue Windenergie-Anlagen der Multi-Megawatt-Klasse vom Typ Enercon E-160 im Landkreis Warendorf. Das Projekt Sassenberg-Füchtorfer Moor II hatte die Terravent Deutschland GmbH im Herbst 2025 von JUWI erworben. Gemeinsam werden diese fünf neuen Anlagen jährlich knapp 70 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom erzeugen und über ein neues Umspannwerk im zehn Kilometer entfernten Bad Laer (Landkreis Osnabrück) einspeisen.
Die Nabenhöhe der 5,56-Megawatt-Anlagen beträgt jeweils 167 m, der Rotordurchmesser liegt bei 160 m. Im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung sparen die fünf Anlagen zusammen rund 50.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr ein. Geplant und errichtet wurde die Anlagen vom Projektentwickler JUWI GmbH aus Wörrstadt. Neben den klassischen Bauleistungen bei der Errichtung der Anlagen erforderte die Umsetzung der notwendigen Ausgleichsmaßnahmen besondere Aufmerksamkeit: So wurden angrenzend an das Naturschutzgebiet Füchtorfer Moor rund zwei Hektar Extensiv-Grünland umgesetzt – und somit ein großräumiger Rückzugsort für Kiebitz und den Großen Brachvogel geschaffen.
Betrieben werden die fünf neuen Anlagen von der Terravent Deutschland GmbH. Terravent Deutschland GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Terravent AG, eine Schweizer Beteiligungsgesellschaft verschiedener Schweizer Energieversorgungsunternehmen.
„Nach einer musterhaften Bauphase, in der die fünf Anlagen planmäßig gebaut und in Betrieb genommen wurden, freut sich Terravent über die Integration des neuen Windparks im Bestandsportfolio und auf den langfristigen, produktionsreichen Betrieb des neuen Windparks. Terravent implementiert konsequent die Wachstumsstrategie fort. Wir möchten den Mitarbeitern der juwi für die gute Zusammenarbeit in der Bauphase danken“, so Terravent-Geschäftsführer Pablo Jurado.
„Jedes Windrad ist ein wichtiges Signal für den dringend notwendigen Ausbau der Windenergie. Das ist gut gegen den Klimawandel, macht unsere Energieversorgung immer unabhängiger und günstiger und erhöht auch die regionale Wertschöpfung. Der Ausbau der erneuerbaren Energien bleibt ein wichtiger Pfeiler der nachhaltigen und zuverlässigen Energieversorgung in Deutschland“, betont JUWI-Geschäftsführer Backhaus abschließend.
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