UFOP: EU-Palmölbedarf nimmt weiter ab

Berlin, 28. Oktober 2026 – Der Rückgang der Importe von Palmöl in wichtigen EU-Mitgliedstaaten setzt sich weiter fort. Dies bestätigt die Importstatistik der EU-Kommission für den Zeitraum 1. Juli bis 18. Oktober 2026. Für diese Entwicklung verantwortlich ist vorrangig der Ausschluss von Biokraftstoffen aus Palmöl für die Anrechnung auf nationale Quotenverpflichtungen.  

Die Niederlande bleiben mit rund 302.000 t wichtigste Drehscheibe im europäischen Palmölhandel und bedeutender Standort der Biokraftstoffproduktion. Italien belegt mit knapp 196.000 t erneut den zweiten Platz, verzeichnet jedoch mit einem Minus von 29 % einen spürbaren Rückgang. Spanien hält sein Importvolumen mit gut 115.000 t nahezu konstant. Deutschland verringerte im genannten Zeitraum den Import auf rund 70.600 t Palmöl und führte damit 5 % weniger ein als im Vorjahreszeitraum. Um 40 % bzw. 22.800 t haben sich die Einfuhren nach Belgien deutlich reduziert. Auch Dänemark verzeichnete mit einem Minus von 34 % auf 11.560 t einen kräftigen Rückgang.

Demgegenüber steigerten einzelne Länder ihre Palmöleinfuhren. Griechenland erhöhte seine Importe deutlich auf 33.000 t. Auch Frankreich und Schweden führten deutlich mehr Palmöl ein.   

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