Wirtschaftliche Impulse durch EE-Anlagen (Grafikdossier)
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 37,6 Milliarden Euro in die Errichtung neuer Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien investiert. Der größte Teil entfiel erneut auf die Photovoltaik, allerdings mit rückläufiger Tendenz. Einen deutlichen Anstieg der Neuinvestitionen gegenüber dem Vorjahr konnten die Windenergie an Land sowie die Wärmepumpenbranche verzeichnen. Der Anlagenbetrieb sorgte für insgesamt rund 23 Milliarden Euro an Umsatz und lag damit nur geringfügig über dem Vorjahr. Der größte Teil entfällt hierbei auf die Bioenergie, denn sowohl für die Strom- und Wärmeerzeugung als auch für Biokraftstoffe werden land- und forstwirtschaftliche Rohstoffe und Produkte benötigt. Obwohl insbesondere Windenergie- und Solaranlagen fast betriebskostenfreie Energieformen sind, werden durch Wartung und Service der Anlagen erhebliche Umsätze generiert. Im Zuge der fortschreitenden Energiewende gewinnen weitere Technologien an ökonomischer Bedeutung, die hier nicht erfasst werden. Dazu gehören zum Beispiel Energiespeicher, Elektrofahrzeuge, Strom- und Gasnetze, Elektrolyseure - alles, was notwendig ist, um die zunehmende Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in der Wärmeversorgung, im Verkehr und der Industrie nutzbar zu machen (Sektorenkopplung). Die Energiewende setzt daher wichtige wirtschaftliche Impulse, sorgt für Arbeitsplätze und führt zu geringeren Ausgaben für den Import fossiler Brennstoffe sowie die Beseitigung von Klimaschäden.
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