Workshops zu Rechenzentren und Elektrolyseuren
Optimierte Nutzung dezentraler Abwärmepotenziale von Rechenzentren und Elektrolyseuren - zum Projekt
Damit die Energiewende gelingt, müssen Strom, Wärme, Industrie, Mobilität und digitale Infrastrukturen stärker integriert geplant werden, da bislang viele Synergien – etwa bei der Nutzung von Abwärme aus Rechenzentren oder Elektrolyseanlagen – ungenutzt bleiben. Das Projekt setzt hier an und untersucht, wie eine systemdienliche Standortwahl konkret umgesetzt werden kann, indem technische, wirtschaftliche und institutionelle Rahmenbedingungen analysiert und in Workshops mit relevanten Akteuren vertieft werden. Ziel ist es, fundierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen und die Standortwahl künftig stärker an der Systemintegration auszurichten, um vorhandene Effizienzpotenziale besser zu nutzen.
Wenn Sie in Ihrer Kommune die Ansiedlung eines Rechenzentrums oder Elektrolyseurs prüfen oder bereits erste Planungsschritte unternommen haben, laden wir Sie herzlich zur Teilnahme an einem Online-Workshops via Microsoft Teams ein.
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30. Juni, 09 bis 11 Uhr:
Rechenzentren als Wärmelieferanten – Potenziale und Praxis
Rechenzentren erzeugen kontinuierlich große Mengen Abwärme, die bislang oft ungenutzt bleibt. Dabei kann sie einen wichtigen Beitrag zur klimaneutralen Wärmeversorgung leisten. Im Workshop werden die technischen Grundlagen der Abwärmenutzung aus Rechenzentren verständlich aufbereitet und Ansätze zur Integration in bestehende oder neue Wärmenetze vorgestellt. Wir nehmen konkrete Fragestellungen auf und diskutieren, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, wo typische Herausforderungen liegen und wie erste Umsetzungsschritte in Kommunen aussehen können.
03. Juli, 09 bis 11 Uhr:
Elektrolyse und Abwärme – Synergien für die kommunale Wärmeversorgung
Elektrolyseanlagen spielen eine Schlüsselrolle beim Aufbau der Wasserstoffwirtschaft und bieten gleichzeitig ein bislang wenig genutztes Wärmepotenzial. Der Workshop gibt einen fundierten Einblick in die technischen Eigenschaften von Elektrolyseuren, die entstehende Abwärme und deren mögliche Nutzung in der kommunalen Wärmeversorgung. Darüber hinaus werden Anforderungen an Planung, Infrastruktur und Standortentwicklung beleuchtet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie Kommunen aktiv Einfluss auf Ansiedlungsprozesse nehmen und frühzeitig geeignete Rahmenbedingungen schaffen können.
Kontakt
Simon Stark, Projektleitung ON_Site
s.stark@unendlich-viel-energie.de


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