Über das Projekt

Foto: Ahmet Kurt

Die Ereignisse in Berlin zu Beginn des Jahres und in anderen Kommunen Deutschlands zeigen, wie anfällig unsere Daseinsvorsorge ist und das Vorfälle häufiger auftreten. Brandanschläge auf Stromleitungen, Cyberattacken auf kritische Infrastruktur oder Störungen durch Drohnenüberflüge sorgen für mehr oder weniger umfangreiche Störungen im Regelbetrieb. Aber auch extreme Wetterereignisse wie im Ahrtal führen zu Krisensituationen. Gleichzeitig nehmen die Aufgaben in der kommunalen Verwaltung immer mehr zu und die Ressourcen sind knapp. 

Das Projekt PeerConnect Resilienz bringt europäische und deutsche Kommunen miteinander ins Gespräch, um Erfahrungen aus bewältigten Krisen zu teilen und gemeinsam Wege zur Sensibilisierung und anschließender Stärkung kommunaler Resilienz zu entwickeln. Im Zentrum steht der Austausch darüber, wie Kommunen mit Herausforderungen wie Energiekrisen, strukturellem Wandel oder Extremwetterereignissen umgehen – und welche Lösungen sich in der Praxis bewährt haben.

Gleichzeitig soll das Projekt das Bewusstsein dafür schärfen, dass Resilienz angesichts einer sich verändernden globalen politischen Lage und zunehmender Extremwetterereignisse zu einer zentralen kommunalen Zukunftsaufgabe geworden ist. Sie betrifft alle Politikfelder und gehört auf jede kommunale Agenda.

Der grenzüberschreitende Wissensaustausch auch mit Blick auf Agilität, Dezentraliät, Überwindung bürokratischer Hürden in Krisenzeiten verschafft den Vorsprung gegenüber feindlichen Parteien: Pragmatismus statt Perfektionismus. Durch dieses technologische Überspringen („Leapfrogging“) wird deutlich, dass Resilienz vor allem eine Frage der Umsetzungsgeschwindigkeit ist. Der permanente internationale Austausch zwischen Kommunen ermöglicht einen schnellen Wissenstransfer, der es erlaubt, von den Erfahrungen anderer zu profitieren, ohne jeden Prozess mühsam selbst „erleben“ zu müssen.

Projektdauer: 06/2026 - 12/2026

Kontakt: 

Anika Schwalbe
a.schwalbe@unendlich-viel-energie.de