Größere Ackerbohnenfläche avisiert

ufop_logo_400x300Berlin, 25. Juni 2020. Die Landwirte in Deutschland haben zur Ernte 2020 auf einem größeren Areal Ackerbohnen gesät. Besonders in Baden-Württemberg wurde die Fläche kräftig ausgedehnt.

Die Anbaufläche von Ackerbohnen zur Ernte 2020 in Deutschland dürfte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 56.500 ha betragen. Das entspricht einer Steigerung von 15 % gegenüber Vorjahr und einem Rekord. Damit hat sich die Ackerbohnenfläche in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdreifacht. Das größte Areal ist mit 12.700 ha, wie schon im Vorjahr, in Nordrhein-Westfalen zu finden. Dort haben die Landwirte die Ackerbohnenanbaufläche um 23 % ausgedehnt. Zweitgrößtes Anbauland ist mit 9.000 ha Schleswig-Holstein. Das entspricht einer Ausdehnung von 15 % gegenüber Vorjahr. Den größten Flächenzuwachs gab es allerdings in Baden-Württemberg. Dort wurde der Anbau um 39 % auf 3.900 ha gesteigert. Auch in vielen anderen Bundesländern haben die Landwirte ihre Ackerbohnenfläche ausgedehnt.

Flächenrückgänge gab es nach Recherche der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (mbH) in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern. Der stärkste Rückgang ist in Sachsen zu verzeichnen. Dort ist die Fläche um 21 % auf 1.900 ha gesunken. In Brandenburg werden am wenigsten Ackerbohnen in ganz Deutschland angebaut, das dortige Areal ist um 20 % auf 400 ha geschrumpft.

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