BMWi plant, Fördersystematik für Erneuerbare Wärme zu reformieren

Das Bundeswirtschaftsministerium hat im Mai 2017 angekündigt, die Förderung zur Effizienzberatung sowie Investitionsvorhaben für Energieeffizienz und für Wärme aus Erneuerbaren Energien zu überarbeiten. Ziel ist es, bis 2020 die bestehenden Förderangebote neu zu ordnen sowie effektiver und adressatenorientierter zu gestalten. Das Ministerium will die Angebote dabei konsequent am Leitbild für Energieeffizienzförderung ausrichten. Aber auch der Klimaschutz soll berücksichtigt werden: Die Förderung von Heizkesseln, die ausschließlich auf fossilen Energieträgern basieren, soll im Jahr 2019 auslaufen. Allerdings sollen Hybridheizungen weiterhin förderfähig bleiben. Weiterhin sieht das Bundeswirtschaftsministerium vor, Wärme- und Kältenetze, entsprechende Speicher sowie große Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie zu fördern. Außerdem ist ein “One-Stop-Shop” geplant, also eine zentrale Anlaufstelle, die alle Informationen zum Förderregime bündelt, Energieberatungen anbieten und Förderanträge annimmt. Die Reformpläne stehen unter dem Vorbehalt der haushalts- und beihilferechtlichen Umsetzbarkeit.

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.