8. Branchentag Windenergie NRW packt 2016 aktuelle Themen mit praxisnahen Workshops an

Drei-WindenergieanlagenLohnt sich der Weiterbetrieb von alten Windenergieanlagen, sind Vollwartungsverträge noch zeitgemäß und wie müssen neue Windparkstandorte unter den Vorzeichen von Ausschreibungen bewertet werden. Der 8. Branchentag Windenergie NRW liefert mit kompakten Workshops und ausgesuchten Experten am 14. und 15. Juni in Düsseldorf praxisnahe Antworten auf brennende Fragen und neue Anforderungen. Auch für die Kommunen: Im Rahmen des 8. Branchentages Windenergie NRW greift der EnergieDialog.NRW in seinem Kommunalworkshop am 15. Juni 2016 aktuelle Fragestellungen zur Windenergie praxisnah auf. Flächenausweisung in Wald- und Landschaftsschutzgebieten, Konfliktmediation sowie Kostenwälzung im Planungsverfahren werden zentrale Themen sein.

Der 8. Branchentag Windenergie steht wieder unter der Schirmherrschaft von Umweltminister Johannes Remmel. Für Remmel hat 2016 die klaren Konturen eines Schicksalsjahres. „Im neuen EEG verabschiedet sich die Bundesregierung von der festen Einspeisevergütung für Strom aus Windenergieanlagen hin zu einer wettbewerblichen Ermittlung der Vergütungshöhe durch Ausschreibungen mit fixen Ausbaukorridoren. Das ist ein Paradigmenwechsel“, so der Minister. Um diese Themen geht es auch auf dem Branchentag, zu dem wieder 300 Teilnehmer und an die 50 Austeller erwartet werden. Das betrifft die Neubewertung von Standorten oder Wartungsverträgen unter dem Regime künftiger Ausschreibungen und die wirtschaftlichen Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Breiten Raum nimmt aber auch der Bestand ein. Zum Beispiel beim heißen Thema Weiterbetrieb, der bedarfsgerechten Hindernisbefeuerung oder Zwangsabschaltung von Anlagen im Zuge des Einspeisemanagements.

„Wir legen einen deutlichen Schwerpunkt auf die Verbindung von technischen und wirtschaftlichen Themen. Das Ziel ist es, praxistaugliche Optimierungen für den Bestand aufzuzeigen, aber auch über neue Anforderungen und schärfere Auflagen zu diskutieren. Genau mit diesem Konzept konnten wir wieder eine ganze Reihe ausgewiesener Experten überzeugen“, sagt Veranstalter Klaus Lorenz von Lorenz Kommunikation. Zu den brennenden Themen zählen die Anlagenverantwortung, aber auch neue Diskussionen um die Schallausbreitung von Windenergieanlagen oder deren möglicher Einfluss auf seismologische Stationen und damit auf die Genehmigung.

Traditionsgemäß gestalten Lorenz Kommunikation und EnergieAgentur.NRW den Kommunaltag Windenergie in diesem Jahr am 15. Juni. Die nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden treiben derzeit ihre kommunalen Planungen zum Ausbau der Windenergie weiter voran. Im Fokus steht hierbei die Ausweisung von Konzentrationszonen im Rahmen der kommunalen Bauleitplanung. Die rechtlichen Anforderungen an diese Flächenausweisung sind in den letzten Jahren vor allem aufgrund einer sehr dynamischen Rechtsprechung immer komplexer geworden. Stichworte wie das Bürener oder das Haltener Urteil sind allen Planungsverantwortlichen in NRW geläufig. Nicht zuletzt hat auch die Landesregierung diesem gewachsenen Regelungsbedarf durch die Überarbeitung des Windenergie-Erlasses Ende letzten Jahres Rechnung getragen. Im Detail ist der Umgang mit diesen und anderen Regelungswerken dennoch für viele Planer nicht immer selbsterklärend. Hier setzen die Referenten des Kommunaltages Windenergie mit Workshops zu folgenden Themen an: „Gretchenfrage harte und weiche Tabukriterien, Chancen und Risiken von Konfliktmediation sowie Kostenwälzung in der Bauleitplanung.“

Der 8. Branchentag Windenergie findet am 14. und 15. Juni in Düsseldorf im Nikko Hotel statt und wird von Lorenz Kommunikation veranstaltet. Für Rückfragen steht Klaus Lorenz, Telefon: 02182-57878-10, E-Mail: k.lorenz@lorenz-kommunikation.de, zur Verfügung.

Weiterführende Informationen: