10-H-Regelung verhindert Windenergieausbau in Bayern

Seit eineinhalb Jahren gilt die verschärfte Abstandregelung für Windräder in Bayern. Demnach müssen neu errichtete Anlagen einen Mindestabstand zu Häusern haben, der zehnmal die Höhe des Windrades misst („10H“). Seit Inkrafttreten dieser Regelung sei der Ausbau der Windkraft im Freistaat praktisch zum Erliegen gekommen, bilanziert ein Vertreter des Bundeswindenergieverbandes in der Schwäbischen Zeitung. Genehmigt oder in Betrieb genommen würden seitdem nur noch Anlagen, die von dieser Regelung noch nicht betroffen seien. Derzeit verhandelt der Bayerische Verfassungsgerichtshof über die bayerische Sonderregel. Ein Überblickartikel des Bayerischen Rundfunkes informiert über den Prozessstand und die verschiedenen Streitpositionen. Das Urteil ist für den 9. Mai 2016 angekündigt.

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.