Wind

Die Windenergie leistet in Deutschland den größten Beitrag zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Im globalen Maßstab gehört die deutsche Windindustrie zu den Technologie- und Weltmarktführern.

Die Nutzung des Windes als Antriebsenergie hat eine lange Tradition. Windmühlen wurden zum Mahlen von Getreide oder als Säge- und Ölmühle eingesetzt. Moderne Windenergieanlagen gewinnen Strom aus der Kraft des Windes. Sie nutzen den Auftrieb, den der Wind beim Vorbeiströmen an den Rotorblättern erzeugt.

Die Stromerzeugung aus Windkraft hat innerhalb weniger Jahre stark zugenommen. Die in Deutschland installierten Windenergieanlagen produzierten 2017 etwa 107 Milliarden Kilowattstunden Strom (onshore: 88,7 Mrd kWh / offshore: 19,8 Mrd kWh). Ende des Jahres 2017 waren in Deutschland 50.019 MW Windenergieleistung, davon 4.108 MW auf See, installiert. Damit deckt die Windenergie heute 18 Prozent des gesamten Bruttostromverbrauchs und liefert den größten Beitrag zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Mehr als 160.000 Menschen sind 2016 in der Windenergiebranche beschäftigt.

Das Potenzial der Windenergie ist noch nicht ausgeschöpft. Vor allem der Austausch älterer Anlagen durch moderne, leistungsfähigere („Repowering“) und die Windenergienutzung auf dem Meer („Offshore“) bieten Perspektiven für den weiteren Ausbau.

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2014 war Rekordjahr bei Erneuerbaren Energien

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