ABO Energy erzielt Projekterfolge in Deutschland
Wiesbaden, 1. April 2026 - Im deutschen Windkraft-Markt hat ABO Energy in den vergangenen Wochen bei mehreren Projekten entscheidende Fortschritte erreicht. Dazu gehören Tarifzuschläge bei der jüngsten Ausschreibungsrunde, gesicherte Genehmigungen sowie der Verkauf eines Projektrechts.Zuschläge für 16,4 Megawatt in Deutschland erhalten
Einen wichtigen Erfolg erzielte ABO Energy bei der Februar-Tarifausschreibung für Windkraftprojekte an Land. Wie aus den gestern veröffentlichten Ergebnissen der Bundesnetzagentur hervorgeht, erhielt ABO Energy Zuschläge für zwei Projekte mit insgesamt 16,4 Megawatt. Bezuschlagt wurden eine Windkraftanlage in Schwerte (Nordrhein-Westfalen, 6,8 Megawatt) und zwei Windkraftanlagen in Öhringen (Baden-Württemberg, 9,6 Megawatt). Es handelt sich um Erweiterungen von Windparks, die bereits im Bau sind. Die drei Anlagen sollen bis Herbst 2027 ans Netz gehen.
Bei der Februar-Ausschreibungsrunde hat die Bundesnetzagentur Zuschläge für 439 Gebote mit einer Gesamtleistung von 3,4 Gigawatt erteilt. Der durchschnittliche Zuschlagswert betrug 5,54 Cent pro Kilowattstunde und lag damit unter dem durchschnittlichen Wert der vorherigen Ausschreibung von 6,06 Cent.
ABO Energy hatte sich nur in geringem Umfang an der Februar-Ausschreibung beteiligt. Bei den kommenden Ausschreibungsrunden stehen die Chancen gut, für mehr Projekte Tarife zu sichern. Den Weg dafür hat ein am 9. März gefasster Beschluss der Anleihegläubiger geebnet. Dieser ermöglicht es ABO Energy, künftig Sicherheiten zu bestellen, um Bürgschaften zu erhalten. Das stärkt die Möglichkeiten, an künftigen Tarifausschreibungen teilzunehmen.
ABO Energy erhält Genehmigungen und verkauft Projektrecht
Auch in weiteren Projekten geht es für ABO Energy voran: Genehmigungen hat das Unternehmen unlängst für die Windparks Olpe-Rehringhausen (Nordrhein-Westfalen, 3 x Enercon E-175, 21 Megawatt) und Tholey (Saarland, 2 x Nordex N163, 14 Megawatt) erwirkt. In St. Gangloff (Thüringen, 5 x Nordex N163, 35 Megawatt) hat ABO Energy die Genehmigung zum Typenwechsel auf eine Nordex-Anlage der neuesten Generation erhalten.
Im baden-württembergischen Unterschneidheim hat ABO Energy die Projektrechte am Windpark Nonnenholz II (1x Vestas V162, 6 Megawatt) an einen regionalen Marktteilnehmer veräußert. Da ABO Energy die Genehmigung und den Tarif für die Windkraftanlage bereits gesichert hat, kann das Projekt nun kurzfristig umgesetzt werden. Für den im Bau befindlichen Windpark Ortenberg (Hessen, 3 x Enercon E-175, 21 Megawatt) hat das Unternehmen kürzlich eine Finanzierung aktiviert.
„Wir freuen uns sehr über diese Erfolge, die wir dem großen Einsatz unserer Mitarbeitenden verdanken“, sagte Bereichsleiter Kristof Frank, zuständig für die Windkraftentwicklung in Deutschland. „Wir verfügen aktuell in Deutschland über 650 Megawatt genehmigter Windprojekte. Das ist ein gutes Fundament für weitere Erträge in den kommenden Monaten und Jahren.“
Pressekontakt
Alexander Koffka
ABO Energy
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